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Krebserkrankungen: Krebschirurgie

Was sind Krebserkrankungen?

Krebs ist eine Krankheit, bei der sich eine Körperzelle unkontrolliert zu teilen / zu wachsen beginnt. Als Krebs bezeichnet man daher bösartige Gewebeneubildungen (Tumoren). Krebserkrankungen und Tochtergeschwülste können (in Abhängigkeit von der Krebsart) operativ entfernt werden.

Welche Arten der Krebschirurgie unterscheidet man?

Die Hauptmethode ist die Entfernung von verändertem Gewebe durch einen chirurgischen Eingriff mit einem Skalpell. Man kann Haut, Muskeln und Faszien durchtrennen und verändertes („entartetes“, „mutiertes“) Gewebe entfernen. Alle Operationen werden unter Narkose durchgeführt.

Manchmal werden andere chirurgische Methoden angewendet, die keine Einschnitte mit dem Instrument beinhalten:

  • Kryochirurgie friert mit flüssigem Stickstoff oder Argon ein. Die Methode wird bei präkanzerösen Tumoren des Gebärmutterhalses im Frühstadium angewendet.
  • Laserchirurgie, wenn mit starken Laserstrahlen Gewebe zertrennt wird. Der Laserstrahl wird auf einen kleinen Bereich des Gewebes fokussiert, was besonders für Operationen wichtig ist, die eine hohe Genauigkeit erfordern. Die Laserentfernung erfolgt bei gutem Zugang zum Tumor, wenn er sich an der Körperoberfläche oder in einigen Hohlorganen befindet – beispielsweise bei Speiseröhrenkrebs.
  • Hyperthermie ist eine relativ neue Methode, bei der der Tumor einer sehr hohen Temperatur ausgesetzt wird. Diese Erhitzung schädigt Krebszellen, die gleichzeitig entweder sterben oder empfindlicher auf die Auswirkungen anderer Behandlungen wie Chemotherapie oder Strahlentherapie Diese Methode kommt zum Einsatz bei Krebserkrankungen des Rektums, des Gehirns, der Lunge, der Halsorgane, der Gallenblase und der Leber.
  • Die photodynamische Therapie wird unter Verwendung spezieller Arzneimittel – Photosensibilisatoren – durchgeführt. Nach dem Einbringen dieser photosensibilisierenden Substanz wird der Tumor mit Licht einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt, was eine aktive Freisetzung von Sauerstoff und den Tod abnormaler Zellen verursacht. Diese Methode wird bei der chirurgischen Behandlung von Lungenkrebs angewendet.

Umfang krebschirurgischer Maßnahmen

Abhängig vom Volumen des entfernten Tumorgewebes werden folgende chirurgische Eingriffe unterschieden:

  • Radikale Operationen. In diesem Fall ist es technisch möglich, sämtliches Krebsgewebe zu entfernen, wodurch eine vollständige Heilung erreicht wird. Die Indikationen für die chirurgische Behandlung von Krebs werden individuell festgelegt, in der Regel gelingt die Operation bei kleinen Tumorgrößen und fehlender Metastasenbildung in benachbarten Organen. Manchmal wird auch in diesem Fall nach dem Eingriff eine zusätzliche Behandlung durchgeführt. So wird die chirurgische Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs durch eine 6-monatige Chemotherapie ergänzt, um das Rezidivrisiko zu verringern.
  • Palliative Chirurgie. Sie heilen den Krebspatienten nicht, sondern werden durchgeführt, um den Zustand zu verbessern. Wenn beispielsweise ein Tumor in benachbarte Organe gewachsen ist, kann die Entfernung aller Krebszellen die Organe schädigen. In diesem Fall wird der Tumor teilweise entfernt, um Schmerzen oder andere Symptome zu lindern.
  • Diagnoseverfahren. Sie werden durchgeführt, wenn mit anderen Methoden nicht möglich ist, den Zustand /Umfang des Tumors vollständig zu diagnostizieren. Diese Operationen beziehen sich auf minimal-invasive Operationen, wobei üblicherweise eine Laparoskopie durchgeführt wird, d.h. die Einführung spezieller Miniaturinstrumente durch kleine Schnitte.

Gegenanzeigen für die chirurgische Behandlung von Krebs

In jedem Fall wird die Frage nach der Notwendigkeit und Möglichkeit einer Operation von mehreren Spezialisten entschieden, darunter Chirurgen, Onkologen, Anästhesisten, Strahlentherapeuten und Chemotherapeuten. Normalerweise wird die Operation nicht durchgeführt, wenn es effektivere konservative Behandlungsmethoden gibt.

 

 

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