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Schlafkrankheit (Narkolepsie)

Narkolepsie ist eine neurologische (nervenbedingte) Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus‘ mit einer ausgeprägten Schläfrigkeit und einem sehr großen Schlafdrang. Bei Menschen mit dieser Erkrankung, die sowohl Frauen als auch Männer betrifft, tritt tagsüber eine unkontrollierte Schläfrigkeit auf.

Ist die Schlafkrankheit heilbar?

Narkolepsie kann in jedem Alter beginnen und ein Leben lang anhalten, aber die ersten Symptome treten meist schon bei Jugendlichen auf. Es wird angenommen, dass die Krankheit erblich ist. Das Leben mit Narkolepsie ist sehr störend, da die Patienten auch tagsüber bei alltäglichen Aktivitäten einschlafen. Darüber hinaus treten nachts Schlafstörungen auf. Obwohl Narkolepsie nicht fortschreitend ist, bleibt sie leider unheilbar und die Patienten müssen lernen, damit zu leben.

Welche Levels der Narkolepsie gibt es?

Symptome treten auf in

  • Schwacher Intensität – der Patient fühlt sich tagsüber ein wenig schläfrig; Kataplexie (Verlust des Muskeltonus‘ – ein typisches Kennzeichen der Krankheit) tritt seltener als einmal pro Woche auf;
  • Mittlerer Intensität – der Patient ist schläfrig, kann jedoch dem normalen Alltag beiwohnen; Kataplexie-Anfälle treten seltener als einmal am Tag auf.
  • Starker Intensität – Menschen haben das starke Bedürfnis, tagsüber zu schlafen. Kataplexie-Anfälle treten häufiger als einmal am Tag auf.

Wie wird Narkolepsie diagnostiziert?

Übermäßige Schläfrigkeit ist sehr oft das erste und einzige Symptom von Narkolepsie. Es ist jedoch zu beachten, dass Schläfrigkeit ein Symptom ist, das auch bei anderen Beschwerden auftritt. Kataplexie tritt jedoch nur bei Narkolepsie auf. In den meisten Fällen können Ärzte aufgrund des gleichzeitigen Auftretens dieser beiden Symptome die richtige Diagnose stellen.

Wie können Personen mit der Schlafkrankheit ihre Lebensqualität verbessern?

  • Erkrankte an Narkolepsie sollte vermeiden, alleine einzuschlafen, vorzugsweise sollten sie jemanden um Gesellschaft bitten.
  • Personen, die sich einem Anfall nähern, sollten ihre Aktivitäten unterbrechen und eine Schlafpause einlegen. Beispielsweise weisen visuelle und auditive Halluzinationen sowie schwache motorische Funktionen auf einen bevorstehenden Anfall hin.
  • Patienten mit Narkolepsie sollten ihren Arbeitgeber über ihr Problem informieren. Im Idealfall werden sie ein ärztliches Attest erhalten. Dann wird es möglich sein, einen Arbeitsplan zu erstellen, der mögliche Tagesschläfe berücksichtigt.
  • Menschen mit Narkolepsie sollten sich nicht hinter das Steuer setzen, wenn der Arzt dies nicht zulässt.
  • Patienten sollten sowohl Alkohol als auch Koffein meiden. Diese beiden Inhaltsstoffe beeinflussen die Wirkung von Medikamenten und können zu Schlaflosigkeit oder übermäßiger Tagesmüdigkeit führen.

Welche Auswirkungen hat Narkolepsie?

Narkolepsie hat viele Konsequenzen. Schlafattacken und Kataplexien, die Patienten an öffentlichen Orten übermannen, sind sehr unangenehm und führen oft zu sozialen Problemen und gestörten zwischenmenschlichen Beziehungen. Darüber hinaus kann die Krankheit die körperliche Aktivität beeinträchtigen. Die Krankheit kann die Möglichkeit einer normalen Lebensweise stören, z. B. Arbeiten oder Führen eines Kraftfahrzeugs. Aus diesem Grund verliert der Patient seine Unabhängigkeit, es können finanzielle Probleme auftreten. Ein Mensch mit Narkolepsie verfällt in einer solchen Situation oft in eine Depression.

 

 

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  Praxis Dr. Gabriele Reichert

Frau Dr. Gabriele Reichert

Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin
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