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Bandscheiben: Künstliche Bandscheiben

Welche Aufgaben übernimmt die Bandscheibe?

Die Bandscheibe (Zwischenwirbelscheibe) besteht aus einem weichen elastischen Gallertkern, der als Stoßdämpfer für die vertikale Belastung dient, und einem Faserring, der den Kern in der Mitte hält und verhindert, dass sich die Wirbel relativ zueinander bewegen, so dass sich die Wirbelsäule in verschiedene Richtungen bewegen kann. Die menschliche Bandscheibe sorgt für die Mobilität der Wirbelsäule in alle Richtungen und dient als Stoßdämpfer.

Was sind künstliche Bandscheiben?

Bei der Herstellung moderner Bandscheibenprothesen (sog. „künstliche Bandscheiben“) bleibt ein wichtiges Merkmal des Faserrings – die Elastizität – erhalten, das die Mobilität und Stabilität der Wirbelsäule gewährleistet. Implantierte Bandscheiben stellen den Abstand zwischen den Wirbeln wieder her, ersetzen geschädigte, Schmerzen verursachende Bandscheiben, helfen bei der Korrektur von Veränderungen, die durch Krankheiten an der Wirbelsäule entstanden sind. Heutzutage werden Prothesen verwendet, die einen elastischen Kern haben, was sich positiv auf ihre Mobilität auswirkt.

Wann kann eine Operation sinnvoll sein?

Der Zweck des Bandscheibenersatzes ist die Wiederherstellung der Wirbelsäulenbeweglichkeit. Wirbelsäulenimplantationen werden nach sorgfältiger Diagnose durchgeführt.

Indikationen für die Implantation sind z. B.:

  • Nachweis von degenerativen Veränderungen der Bandscheibe während einer Magnetresonanztomographie (MRT;
  • Anzeichen einer Verletzung von Wurzeln des Rückenmarks;
  • fehlende frühzeitige operative Eingriffe an der Wirbelsäule;
  • chronische Rückenschmerzen für mehr als sechs Monate;
  • ineffektive konservative Behandlung.

Durchführung der Implantation künstlicher Bandscheiben

Die Operation zum Einsetzen einer künstlichen Bandscheibe dauert zwei bis drei Stunden. Der chirurgische Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt. Nach der Operation wird eine Röntgenuntersuchung zur Kontrolle der korrekten Platzierung der künstlichen Bandscheiben durchgeführt.

Die Beweglichkeit des Implantats in alle Richtungen ist entscheidend für den langfristigen Erfolg der Behandlung, ohne diese Eigenschaften können Anomalien in den benachbarten Wirbeln auftreten. Die Operation ist die letzte Phase einer langen konservativen Behandlung.

Kontraindikationen für die Implantation der künstlichen Bandscheibe

  • Osteoporose
  • gebrochene Wirbel
  • deformierende Arthrose der Wirbelsäulengelenke
  • segmentale Instabilität
  • Entzündungsprozesse, Vorhandensein einer Infektion
  • Verletzungen der Bänder der Wirbelsäule
  • Tumore im Bereich der Wirbelsäule

Rehabilitation nach der Implantation der Bandscheibenprothese

Der Patient bleibt zwei bis drei Tage nach der Prothetik der Halswirbelsäule und etwa zehn Tage nach dem Eingriff an der Lendenwirbelsäule in der Klinik. In der Regel können die Patienten am ersten Tag nach der Operation ohne übermäßige Belastung mit dem Gehen beginnen. In den ersten Wochen werden Übungen zum Gehen und Muskelaufbau gezeigt.

Es ist empfohlen, ein Stützkorsett für sechs Wochen zu tragen. Wenige Wochen nach der Operation beginnt sich der Zustand des Patienten deutlich zu verbessern, und eine vollständige Rehabilitation wird in sechs bis sieben Monaten erwartet.

 

 

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