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Kinderwunsch: TESE/MESA

Wofür steht TESE?

Die testikuläre Spermienextraktion oder testikuläre Biopsie, allgemein bekannt als TESE, ist eine Biopsietechnik, die Spermien aus den Hoden extrahiert, bei der ein größeres Volumen entnommen wird. Die größere Menge an Material ermöglicht es, einen Teil des Gewebes für morphologische Untersuchungen zur Klärung der weiteren Prognose und einen Teil zur Kryokonservierung (Einfrieren der Zellen in flüssigem Stickstoff) für die spätere Verwendung im In-vitro-Fertilisationsprogramm (IVF) (künstliche Befruchtung) zu senden. Eine TESE-Biopsie wird unter Anästhesie durchgeführt, dauert ca. 15-20 Minuten; ungefähr eine Stunde nach der Extraktion kann der Patient nach Hause gehen.

Was bedeutet MESA?

Die Mikrodissektion der testikulären Spermienextraktion (mikrodissektionale testikuläre Spermienextraktion) (MESA) ist eine relativ neue Methode, die 2005 in den USA entwickelt wurde. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die Spermienextraktion mit mikrochirurgischen Methoden durchgeführt wird.

Der Hauptvorteil von MESA besteht darin, dass mit dieser Methode der Biopsieextraktion winzige Fragmente von Hodengewebe mit einer großen Anzahl von Spermien gewonnen werden können. Das so erhaltene Material wird unter einem Mikroskop untersucht, um die am besten geeigneten Spermatozoen zu finden, zu trennen und zu extrahieren. Aus diesem Grund werden die Anzahl der produzierten Spermien signifikant erhöht, das Volumen des entfernten Hodengewebes verringert und auch das Risiko von Gefäßverletzungen und Schäden an anderen Teilen des Hodens verringert.

In welchen Fällen werden diese Eingriffe durchgeführt?

Bei den folgenden Erkrankungen wird eine Hodenbiopsie empfohlen:

  • Negative Azoospermie – ein Zustand, in dem sich kein Sperma im Ejakulat befindet: Kleinfelter-Syndrom (Chromosomenpathologie aufgrund des Vorhandenseins zusätzlicher weiblicher Geschlechtschromosomen beim Mann), Hodenentzündung (Orchitis), Hodentorsion, Kryptorchismus (ein Hoden liegt außerhalb des Hodensacks);
  • Obstruktive Azoospermie: bilaterale Aplasie (Hodenmangel), Leistenbruch, Vasektomie (Sterilisation);
  • mechanische (obturationale) Aspermie: wenn die Spermatogenese vorliegt, aber kein Sperma im Samenkanal vorhanden ist.

Was umfasst die Biopsievorbereitung?

Anhand der Voruntersuchung und der Daten der Hauptdiagnose legt der behandelnde Arzt fest, welche Methode angewendet werden soll. Wie jeder andere medizinische Eingriff erfordert auch eine Hodenbiopsie einige Vorbereitungen. Vor dem Eingriff wird der Patient untersucht (dies fällt mit der Vorbereitung des In-vitro-Fertilisationsprogramms (IVF) zusammen).

Um die Anzahl der Keimzellen zu erhöhen, soll der Patient die folgenden Empfehlungen ein bis zwei Wochen vor dem Eingriff einhalten:

  • sexuelle Abstinenz (normalerweise innerhalb von drei bis vier Tagen vor einer Biopsie);
  • Alkoholkonsum einschränken, Hitzeeinwirkung reduzieren, Einnahme bestimmter Medikamente usw. (um Faktoren auszuschließen, die die Spermatogenese negativ beeinflussen können).

 

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