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Neuroonkologie

Die Neuroonkologie (engl. Neurooncology) befasst sich mit dem Erkennen und der Behandlung von Hirntumorerkrankungen und anderer Tumoren, die in das Nervensystem eingedrungen sind. Die Neuroonkologie ist ein Zweig der Medizin, der verschiedene medizinische Bereiche vereint: Neurologie, Onkologie und Neurochirurgie.

Die Besonderheit von Tumoren des Zentralnervensystems ist ihre hohe Aggressivität in der Entwicklung und Schwere der Symptome. Selbst gutartige Tumoren entwickeln sich mit Komplikationen und können lebensbedrohlich sein.

Was untersucht die Neuroonkologie?

Die Neuroonkologie untersucht die Ursachen für das Auftreten, die Symptome, die Entwicklung, die Methoden zur Diagnose und Behandlung von Tumoren

  • des Rückenmarks und des Gehirns,
  • der Nervenwurzeln im Bereich der Wirbelsäule, der Hirnhäute sowie der peripheren und Hirnnerven.

Dieses Fachgebiet wird durch Erkenntnisse in klinischer Psychologie, Psychiatrie und Neuropsychologie ergänzt. Das kombinierte Wissen in all diesen Bereichen ermöglicht eine qualitativ hochwertige Behandlung von Krebspatienten.

Welche Arten von Tumoren gibt es?

Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Tumoren des Zentralnervensystems. Primäre erscheinen und entwickeln sich im Gehirngewebe. Sie sind ziemlich selten. Sekundäre treten erst an einer anderen Stelle auf und breiten sich anschließend auf das zentrale Nervensystem aus. Ein Hirntumor wird hauptsächlich bei Männern diagnostiziert. Die Krankheit kann sich in jedem Alter des Patienten manifestieren.

Symptome bei neuroonkologischen Tumoren

Die Symptome von neuroonkologischen Tumoren hängen von ihrer Lokalisation ab. Bei Patienten mit Metastasen im Zentralnervensystem sind die Manifestationen der Krankheit häufig vielfältig und generalisiert. Symptome der Neuroonkologie können sein:

  • Krampfanfälle,
  • häufige migräne-ähnliche Kopfschmerzen,
  • epileptische Anfälle,
  • schlechte Orientierung im Raum, Verlust des Gleichgewichtssinns,
  • Verstopfung der Blutgefäße,
  • Rückenschmerzen,
  • verschwommenes Sehen und Hören,
  • Gehirnblutung, andere Blutungen,
  • Probleme mit Sprache und Gedächtnis.

Ursachen für neuroonkologische Tumoren

Die Neuroonkologie hat die genauen Ursachen für das Auftreten von Tumoren im Zentralnervensystem bisher nicht identifiziert. Die Wissenschaft hat jedoch eine Reihe von Faktoren ausgemacht, die zur Entwicklung der Krankheit beitragen können. Unter ihnen:

  • Exposition gegenüber Strahlung und ionisierenden Strahlen,
  • die negativen Auswirkungen von Chemikalien und Karzinogenen (krebserregenden Stoffen) auf den menschlichen Körper,
  • genetische Veranlagung,
  • berufliche Tätigkeiten im Zusammenhang mit Schadstoffen,
  • unausgewogene Ernährung,
  • ungünstige Umweltsituation.

Diagnostikmethoden in der Neuroonkologie

Behandlungsmöglichkeiten in der Neuroonkologie

  • Chemotherapie: intravenöse Verabreichung von Medikamenten, die atypische Zellen zerstören,
  • Strahlentherapie,
  • chirurgische Entfernung des Tumors im ZNS: eine sehr riskante Behandlung, aber so effektiv wie möglich bei vollständiger Entfernung des Tumors,
  • palliative Behandlung: vorgesehen für Patienten in fortgeschrittenen Krebsstadien, um die Symptome zu lindern.

 

 

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