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Magenspiegelung

Was ist eine Magenspiegelung?

Eine Magenspiegelung, auch „Gastroskopie“ bzw. „Ösophagogastroduodenoskopie“ (ÖGD) ist die bildliche Darstellung des Magens auf einem Monitor durch einen durch den Mund über die Speiseröhre (Ösophagus) in den Magen eingeführten Schlauch mit einer Minikamera.

Gastroskopie ist eine endoskopische Untersuchung, bei der die Schleimhaut des oberen Verdauungstrakts untersucht wird: Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm (Duodenum). Das Verfahren kann sowohl diagnostisch als auch therapeutisch sein.

In welchen Fällen wird die Gastroskopie durchgeführt?

Die Indikationen für eine Magenspiegelung sind sehr umfangreich. Sie wird u. a. zur Diagnose durchgeführt bei:

  • Bauchschmerzen, Übelkeit, Sodbrennen, Erbrechen;
  • Erkrankungen der Speiseröhre;
  • Magenentzündung (Gastritis);
  • Verdacht auf Krebs (Anämie, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit; z. B. Magengeschwür und / oder Zwölffingerdarmgeschwür);
  • Verdacht auf gutartige Tumore;
  • Anzeichen von Blutungen aus dem oberen Verdauungstrakt (der charakteristische Stuhl in schwarz gefärbt);
  • Verdacht auf Fremdkörperexposition, was bei kleinen Kindern recht häufig ist;
  • Erkrankungen anderer Organe des Magen-Darm-Trakts, bei denen der Zustand der Magenschleimhaut bekannt sein muss (z. B. Morbus Crohn im oberen Verdauungstrakt, Zöliakie/Sprue, Malabsorptionssyndrom, akute Pankreatitis; bei chronischen Lebererkrankungen).

Arten einer Magenspiegelung

Es gibt drei Varianten, wie man eine Magenspiegelung durchführen kann:

  1. Traditionell: Natürlich ist nicht einfach, einen Schlauch zu schlucken, aber der Arzt wird helfen, den Brechreiz zu unterdrücken. Vor dem Eingriff werden dem Patienten beispielsweise Medikamente zur Beruhigung des Nervensystems und zur Lokalanästhesie des Rachenrings verabreicht.
  2. Mit Kurzschlaf: Es wird keine Anästhesie oder Lokalanästhesie durchgeführt, sondern der Patient bekommt moderne Kurzzeitschlafmittel. Die Person schläft eine Stunde lang und wenn sie aufwacht, wird sie wissen, dass sie in dieser Zeit eine Magenspiegelung hatte. Kurzschlaf ist absolut sicher.
  3. Absolut schmerzfrei: Die Untersuchung wird mit Hilfe einer Einwegkapsel durchgeführt, einem winzigen Gerät, mit dem die Ärzte sehen können, was im Magen passiert. Die Kapsel wird während ihrer Reise durch den Magen-Darm-Trakt eine vollständige Untersuchung durchführen und alle Informationen aufnehmen bzw. speichern.

Wie wird die Magenspiegelung durchgeführt?

Bei der Vorbereitung auf die Gastroskopie darf 12 Stunden vor der Untersuchung keine Nahrung aufgenommen werden. Es ist auch erforderlich, den Arzt zu informieren, wenn man allergisch gegen Schmerzmittel ist, da vor dem Eingriff eine Anästhesie durchgeführt wird.

Die bequemste Position für die Gastroskopie ist die Seitenlage auf der linken Seite. In einigen Fällen muss die Position des Patienten geändert werden (auf dem Rücken, auf der rechten Seite). Das Vorschieben des Gastroskops (dünner Schlauch, an deren Ende die Videosonde ist) über die Mundöffnung in den Magen wird durch Überwindung eines geringen Widerstandes empfunden. Luft wird in die Magenhöhle gedrückt, wodurch eine gute Sichtbarkeit gewährleistet ist. Das Einbringen einer übermäßigen Menge Luft in den Magen kann zu Schmerzen und Erbrechen führen.

Während der Untersuchung ist es möglich, zusätzliche Eingriffe durchzuführen:

  • eine Kauterisierung der Blutgefäße (Koagulation zum Stoppen einer Blutung),
  • Entnahme eines Teils der Schleimhaut für eine Untersuchung (Biopsie) im Labor.

 

 

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