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Entspannungstherapien

Entspannungstherapien sind erlernbare Methoden, die dem Körper Entspannung verschaffen, z. B. Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation.

Was passiert bei der Entspannung im Körper?

Während der Entspannungstherapien (engl. relaxation therapies) entwickelt sich das Gegenteil der Stressreaktion nach seinen physiologischen Eigenschaften: Der Stoffwechsel verlangsamt sich, die Muskelspannung, der Blutdruck, die Anzahl der Herzkontraktionen und der Cholesterinspiegel im Blut sinken, wodurch die Entspannung zur Bekämpfung der negativen Auswirkungen von Stress einsetzt. Entspannungstherapien sind erlernbare Methoden, die dem Körper Entspannung verschaffen.

Was bedeutet Autogenes Training?

Autogenes Training ist eine Methode zur Selbstregulierung psychischer Zustände mithilfe der Selbsthypnose. Das Ziel eines autogenen Trainings ist die Verringerung der emotionalen Anspannung, die vielen neurotischen Zuständen zugrunde liegt.

Mit Autogenem Training kann man Körperfunktionen wie Blutzirkulation, Herzfrequenz und Atmung sowie die Blutversorgung des Gehirns unabhängig voneinander regulieren, was für die Behandlung psychosomatischer Erkrankungen sehr wichtig ist. Autogenes Training kann bei Schmerzen, wie Kopfschmerzen, helfen.

Wie wird das Autogene Training durchgeführt?

Autogenes Training (Autotraining) wird sowohl einzeln als auch (häufiger) in Gruppen von bis zu 10-12 Personen durchgeführt. Die Hauptmethode ist die mentale Wiederholung von verbalen Formeln, die den Entspannungszustand beschreiben (in der zweiten Phase des autogenen Trainings werden spezielle Formeln der Auto-Suggestion in Abhängigkeit von der Art der klinischen Manifestationen verwendet).

Das Entspannungstraining wird durch das Beherrschen von sechs Standardübungen durchgeführt:

  1. Die erste Übung zielt darauf ab, die Formel „Schwerkraft“ zu beherrschen („meine Arme und Beine sind ganz schwer“).
  2. Die zweite Übung umfasst die „Wärme“ („meine Arme und Beine sind ganz warm“).
  3. Die Hauptformel der dritten Übung lautet: „Das Herz schlägt ruhig und gleichmäßig“ (bei Kardiophobie wird es nicht verwendet, da es Ängste vor einem Herzinfarkt weckt).
  4. Die vierte Übung ist „ruhig und gleichmäßig atmen“.
  5. Die fünfte Übung ist „Wärme im Solarplexus“.
  6. Die sechste Übung lautet: „Kühle in der Stirn“.

Was ist die Progressive Muskelrelaxation?

Progressive Muskelrelaxation ist eine Technik, um Stress zu bewältigen und einen Zustand tiefer Entspannung zu erreichen. Die Methode der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen beruht auf einem Wechsel von Anspannung und Entspannung verschiedener Muskeln und Muskelgruppen: a) Hals und Hände, b) Rücken und Bauch, c) Beine (Hüften, Beine, Füße).

In der Praxis geht es darum, die Muskelgruppen des Körpers vom Kopf bis zu den Zehen bewusst und konsequent zunächst anzuspannen, um sie danach gezielt zu entspannen. Eine Voraussetzung für die Beherrschung dieser Technik ist die Konzentration der Aufmerksamkeit auf den Prozess der Anspannung, Entspannung und insbesondere auf die Empfindungen, die entstehen. Dies geschieht in einem einheitlichen Rhythmus in einer bequemen Sitzposition mit geschlossenen Augen.


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Facharzt für Allgemeinmedizin
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Herr Dr. Michael Noll-Hussong

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