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Pathologie: Magen-Darm-Pathologie

Was versteht man unter Magen-Darm-Pathologie?

Die Magen-Darm-Pathologie (engl. gastrointestinal pathology) befasst sich mit dem Erkennen  krankhafter Veränderungen des Magen-Darm-Traktes und deren Ursachen durch die Untersuchung von Gewebeproben. Die Untersuchung des Magen-Darm-Trakts umfasst die Untersuchung der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarms.

Welche Methoden helfen bei der Diagnostik der Magen-Darm-Pathologie?

Moderne instrumentelle Methoden zur Untersuchung des Magen-Darm-Trakts sind unter anderem:

  • Ultraschalluntersuchung des Magens basiert auf der Fähigkeit des Gewebes, Schallwellen zu reflektieren. Eine solche Untersuchung wird äußerst selten und hauptsächlich für Kinder verschrieben. Mit der Ultraschalluntersuchung ist es unmöglich, die gesamte Pathologie zu erkennen. Zudem kann keine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen werden, um die Art der Veränderungen zu verfolgen. Eine Ultraschalluntersuchung wird empfohlen, wenn sich die Magenschmerzen verschlimmern, Probleme mit der Verdauung von Nahrungsmitteln bestehen oder Verdacht auf Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut), Geschwüre, Polypen oder Krebstumoren
  • Röntgenuntersuchung: mit Hilfe eines speziellen Kontrastmittels kann der Arzt auf dem Röntgenbild alle Veränderungen oder Störungen der Magen- und Darmstruktur erkennen. Indikationen für die Untersuchung sind: Gewichtsverlust; Aufstoßen; Blut im Stuhl; Sodbrennen; Schluckstörungen. Nicht durchführbar bei Patienten mit Darmverschluss, Schwangerschaft und bei einer Allergie gegen Medikamente, die Barium enthalten.
  • Gastroskopie (Magenspiegelung) ist eine Untersuchung des Magens mit Hilfe eines speziellen flexiblen Instruments – eines Endoskops. Sie wird bei erheblichem Gewichtsverlust und anderen Symptomen von Magen– oder Darmerkrankungen (Übelkeit, schweres Sodbrennen, Schmerzen, Aufstoßen, Gefühl von Schwere im Magen usw.) durchgeführt. Gegenanzeigen: schweres Atemversagen, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall, psychische Störungen.
  • Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie erstellen ein 3D-Bild des untersuchten Organs.

Welche Labordiagnostik kommt zum Einsatz?

  • Allgemeine Untersuchung durch einen Arzt
  • Biopsie: bei Verdacht auf malignes Neoplasma (Krebsgeschwür) wird eine histologische Analyse eines kleinen Teils des pathologischen Gewebes durchgeführt
  • Laboranalyse von Blut, Urin und Kot: Das Blut wird morgens auf nüchternen Magen zur Analyse entnommen. Man trinkt am Tag vor dem Eingriff keinen Alkohol und verzichtet auf fett- und kalorienreiche Lebensmittel sowie auf das Tabakrauchen. Ein allgemeiner Urintest wird zur Untersuchung von Durchfall, Erbrechen und bösartigen Neubildungen verschrieben. Am Tag vor dem Eingriff soll man keine Diuretika (harntreibende Medikamente) einnehmen und keine Produkte verwenden, die die Farbe des Urins verändern. Zur Analyse wird nur Morgenurin verwendet. Die Untersuchung von Kot wird angeordnet, wenn Symptome von Erkrankungen des Verdauungssystems auftreten. Man entnimmt unmittelbar nach dem Nachtschlaf eine kleine Menge Kot zur Analyse.
  • Bei chronischer Gastritis, Magengeschwüren oder einem Reizdarm wird eine Magensaftuntersuchung durchgeführt.

Welche Pathologien können mithilfe von Magen-Darm-Untersuchungen diagnostiziert werden?

Mithilfe der Labordiagnostik werden u. a. folgende Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts festgestellt:

  • Polypen und anderen Neubildungen auf der Magenschleimhaut;
  • Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut);
  • Refluxkrankheit (chronische säureabhängige Krankheit);
  • onkologische Erkrankungen;
  • Entzündungsprozesse jeglicher Ätiologie in der Bauchspeicheldrüse, im Bereich des Zwölffingerdarms und des Magens.

 

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