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Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)

Eine Operation zur Entfernung der Gebärmutter bei Myomen (gutartige Tumoren, die sich aus Muskelzellen bilden) und anderen Krankheiten nennt man Hysterektomie (auch – Gebärmutteramputation, Gebärmutterexterpathie). Die Hysterektomie ist die beliebteste Methode der Myombehandlung.

Indikationen für eine Gebärmutterentfernung

Die absoluten Indikationen für eine Hysterektomie sind:

  • Gebärmuttervorfall,
  • Verdacht auf einen bösartigen Prozess.

Dies sind die Fälle, in denen die Operation eine notwendige Behandlung ist, Komplikationen zu vermeiden und das Leben der Patientin zu retten.

Risiken einer Gebärmutterentfernung

Die Entfernung der Gebärmutter ist eine schwere Bauchoperation. Durch einen solchen Eingriff können sich verschiedene Pathologien entwickeln:

  • Schäden an benachbarten Organen und vaskulären Nervensträngen: Harnblase und Harnleiter werden am häufigsten durch die Gebärmutterentnahme beschädigt, wodurch eine wiederholte Operation erforderlich wird.
  • Blutungen während der Operation: Diese Komplikation ist besonders häufig bei der laparoskopischen („Schlüsselloch-Methode“) Es ist schwierig, mit Hilfe von endoskopischen Instrumenten eine gründliche Gefäßbehandlung durchzuführen und Blutungen zu stoppen.
  • Arzneimittelkomplikationen: Komplikationen bei der Hysterektomie können auch während der Anästhesie
  • Darmobstruktion: Bei der Entfernung der Gebärmutter gelangen Blut, Talkumpuder und mikroskopische Staubpartikel in die Bauchhöhle. All dies kann zur Bildung von Verwachsungen in der Bauchhöhle und zu einer Verstopfung des Darms führen. Infolgedessen wäre eine wiederholte Operation erforderlich.
  • Entzündungen: jede Anomalie in der Operationstechnik oder der postoperativen Wundbehandlung kann zu Eiterbildung, Bauchfellentzündung (Peritonitis), Abszessen und anderen Komplikationen führen.

Auch ohne Komplikationen dauert die Rehabilitation nach der Gebärmutterentfernung durchschnittlich 6-8 Wochen.

Folgen einer Entfernung der Gebärmutter

Die Entfernung der Gebärmutter führt zu einer Abnahme der Hormonfunktion der Eierstöcke und des gesamten weiblichen Hormonsystems.

  • Die Senkung des Östrogenspiegels kann zur Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Frauen, die vor ihrem 50. Lebensjahr die Gebärmutter entfernt haben, weisen ein deutlich erhöhtes Risiko für Schlaganfall, koronare Herzkrankheiten, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz
  • Laut medizinischer Forschung steigt das Risiko, Brustkrebs, Nierenkrebs und Schilddrüsenkrebs zu entwickeln.
  • Symptomatik der Menopause: Schlaflosigkeit, Depressionen, erhöhtes Schwitzen, Hitzewallungen können bereits ab einem Alter von 40 Jahren auftreten.
  • Osteoporose tritt aufgrund von Kalziumstoffwechselstörungen auf. Die Knochen werden spröder, das Risiko von Frakturen steigt.
  • Aufgrund des Östrogenmangels kann es zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kommen, verminderter Libido. Der vaginale Orgasmus oder seine Intensität können deutlich reduziert sein.
  • Bei etwa 17 % der Patienten entwickelt sich eine Harninkontinenz.
  • 42 % der Patienten entwickeln nach einer Hysterektomie eine bakterielle Vaginose (Entzündung im Scheidenbereich) und 6 % eine unspezifische Vaginitis.
  • Das metabolische Syndrom entwickelt sich und es treten endokrine Störungen auf.
  • Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) wird in 52 % der Fälle beobachtet, Fettleibigkeit bei etwa einem Drittel der Frauen und Fettstoffwechselstörungen bei etwa 25 %.

 

 

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