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Nierenkrebs (Nierenkarzinom)

Nierenkrebs, auch „Nierenkarzinom“, ist eine bösartige Gewebeneubildung des Nierengewebes, die zur Metastasierung (Übertragung auf andere Organe des Körpers) fähig ist. Nierenkrebs wird am häufigsten im Alter von 50-70 Jahren festgestellt, aber es gibt auch Fälle bei Jugendlichen.

Ursachen von Nierenkrebs

Um zu verstehen, was Nierenkrebs verursacht, ist es notwendig zu wissen, dass die moderne Medizin mehrere Hypothesen aufstellen kann, von denen viele durch fundierte wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt werden:

  • Genetische Veranlagung: Bei der Erforschung der Chromosomen von Menschen mit Krebs haben Wissenschaftler bestimmte Mutationen gefunden. Es ist nachgewiesen, dass eine Prädisposition für Nierenkrebs vererbt werden kann.
  • Nierenerkrankungen: Ein bösartiger Tumor kann auch durch chronisches Nierenversagen, Nierenzysten oder Nephrosklerose verursacht werden. Erschwerende Umstände sind darüber hinaus Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Herzkrankheiten.
  • Lebensstil: Ein ungünstiger Lebensstil erhöht das Risiko, an Nierenkrebs zu erkranken.
  • Äußere Einflüsse (Umwelteinflüsse): Die gefährlichsten äußeren Ursachen für Nierenkrebs sind Karzinogene (krebserregende Stoffe) und Strahlung.
  • Verletzungen der Niere: Als Folge eines Nierentraumas zeigen Statistiken, dass die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines Tumors steigt.

Welche Risikofaktoren gibt es für Nierenkrebs?

Bekannte Risikofaktoren für Nierenkrebs sind:

  • Alter: Nierenkrebs ist am häufigsten bei Menschen im Alter von 50 – 70 Jahren;
  • Geschlecht: Männer erkranken doppelt so häufig wie Frauen, aber nach jüngsten Daten verringert sich die Kluft;
  • Rauchen;
  • Fettleibigkeit: kann die Häufigkeit von Nierenzellkrebs um 20 % erhöhen;
  • Arterielle Hypertonie: Forscher haben einen direkten Zusammenhang zwischen dem Risiko von Nierenkrebs und Bluthochdruck festgestellt.
  • Übermäßiger Gebrauch von Schmerzmitteln: Schmerzmittel, die Phenylacetin enthalten, können bei übermäßiger Anwendung das Risiko von Nierenkrebs erhöhen.
  • Nierenversagen: Bei Patienten, die wegen Nierenversagen behandelt werden (Hämodialyse, Peritonealdialyse, Nierentransplantation), tritt Nierenkrebs statistisch gesehen 40-90 mal häufiger auf. Die höchste Häufigkeit wird bei Personen beobachtet, die sich einer Nierentransplantation unterzogen haben.
  • Genetische Faktoren: Menschen mit einer familiären Vorgeschichte von Nierenkrebs sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, auch selbst die Krankheit zu entwickeln. Dies kann auf angeborene genetische Veränderungen zurückzuführen sein.

Symptome eines Nierenkarzinoms

  • Hämaturie (Blut im Urin),
  • ständige Schmerzen in den seitlichen Bauchbereichen,
  • schnelle, unerklärliche Gewichtsabnahme,
  • Erhöhung der Körpertemperatur,
  • bei Männern: plötzliches Auftreten einer Varikozele (Krampfadern des Samenstrangs),
  • Schwellungen im Lendenbereich, die durch Palpation (Abtasten) erkannt werden,
  • Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Schwäche, Appetitlosigkeit,
  • Schwellungen in den Beinen.

Wie kann man Nierenkrebs behandeln?

  • Chirurgischer Eingriff: die Entfernung der tumorbehafteten Niere und der umliegenden Lymphknoten ist bis heute die einzige Heilungsmethode. Bei Bedarf sollten auch die Nebennieren entfernt werden. In einigen Fällen kann der Tumor unter Aufrechterhaltung der Nierenfunktion entfernt werden.
  • Bei Vorliegen von Metastasen kann die operative Behandlung von Nierenkrebs mit einer Immuntherapie kombiniert werden.
  • In ausgewählten Fällen kann die Strahlentherapie bei Hirn- und Knochenmetastasen eingesetzt werden.

 

Weiterlesen:

Nierenerkrankungen
Krebserkrankungen (Onkologie)
Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie (Facharzt)

 


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