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Psychotherapie: Lebenskrisen

Eine Krise in der Psychologie ist definiert als ein schwerer Zustand, der durch eine plötzliche Veränderung im persönlichen Lebens verursacht wird. Lebenskrisen sind bedrohliche Situationen, die das seelische Erleben bzw. den Lebenswillen eines Menschen stark beeinträchtigen.

Ziele einer Psychotherapie in Lebenskrisen

Psychologen versuchen, die Antwort auf die Frage zu finden,

  • was ist eine Krise im Leben einer Person,
  • was sind ihre Ursachen,
  • was sind die Folgen,
  • wie kann man die verheerenden Auswirkungen der Krise vermeiden,
  • wie kann man einer Person helfen, ein neues Entwicklungsniveau zu erreichen,
  • welche Faktoren, welche psychologischen Merkmale werden eine Person vor den negativen Auswirkungen der Krise schützen.

Welche Arten von Lebenskrisen gibt es?

Krisen unterscheiden sich in Dauer und Intensität dieses Zustandes. Psychologen identifizieren solche Arten von Lebenskrisen, die unterschiedliche Ursachen haben:

  • Entwicklungskrise: manifestiert sich als eine Phase des Reifungsprozesses und der Entwicklung in verschiedenen Lebensphasen.
  • Situationskrisen sind plötzlich und unvorhersehbar, wie z.B. ein Unfall oder eine Naturkatastrophe. Einen Flugzeugabsturz, ein Hochwasser oder ein Erdbeben zu überstehen, Opfer eines Verbrechens zu werden – all das sind verschiedene Arten von situativen Krisen.
  • Existenzielle Krisen sind interne Konflikte, die sich auf Lebenszweck, Richtung und Spiritualität beziehen. Ein Beispiel für eine existenzielle Krise ist eine Midlife-Krise (Lebensmittekrise).

Manchmal kann eine Krise ganz offensichtlich sein, wie in Fällen, in denen eine Person ihren Job verliert, sich scheiden lässt oder in einen Unfall gerät. In anderen Fällen ist die Krise zwar weniger offensichtlich, führt aber dennoch zu spürbaren Veränderungen im Verhalten und in der Stimmung.

Welche häufigen Anzeichen einer Krise unterscheidet man?

  • Veränderungen der Schlafgewohnheiten;
  • plötzliche Stimmungsschwankungen;
  • Ablehnung üblicher Aktivitäten;
  • erhöhtes Interesse an Schule oder Arbeit;
  • Vernachlässigung der Körperpflege;
  • Gewichtszu-/-abnahme.

Welche Schlüsselbegriffe beschreiben die kritischen Lebenssituationen in der modernen Psychologie?

  • Stress ist eine unspezifische Reaktion des Organismus auf eine Situation, die eine mehr oder weniger umfassende Umstrukturierung des Organismus erfordert, um sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Diese Bedingungen können intern sein (Krankheit, Müdigkeit) oder extern (eine plötzliche Veränderung dessen, was um die Person herum geschieht). Jede Lebenssituation verursacht Stress, aber nicht jeder ist kritisch. Ein kritischer Zustand verursacht Bedrängnis, die als Trauer, Erschöpfung, begleitet von einer Verletzung der Anpassung und Kontrolle der Persönlichkeit, erlebt wird.
  • Frustration wird als ein Zustand verstanden, in dem zwei Dinge charakteristisch sind: das Vorhandensein einer starken Motivation, das Ziel zu erreichen und die Hindernisse, die die Erreichung dieses Ziels verhindern. Solche Barrieren, die eine Person auf dem Weg zum Ziel behindern, können physische Barrieren, biologische (Alter, Krankheit), psychologische (Ängste) oder kulturelle (Verbote, Regeln, Vorschriften und Normen) sein, die in einer bestimmten Gesellschaft angenommen werden.
  • Konflikte können innerhalb einer Person auftreten, z.B. zwischen dem Wunsch, etwas zu haben, und der Angst (der Wunsch, ein Auto zu kaufen und die Angst, einen Unfall zu erleiden). Konflikte können auch zwischen Menschen bestehen. Ein Konflikt impliziert immer einen Interessenkonflikt und eine hohe Bedeutung dieser Interessen.
  • Ein Krisenzustand ist ein Zustand, der durch ein Problem verursacht wird, vor dem eine Person steht und dem sie nicht entkommen kann, und das nicht schnell und auf vertraute Weise gelöst werden kann.

 

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