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Krampfadern: CHIVA-Methode

Was ist die CHIVA-Methode?

Die CHIVA-Methode ist eine ambulante, korrigierende Durchblutungstherapie von Krampfadern. Gegenstand dieser innovativen Therapie sind Stammvenen (große oder kleine Venen), die in der Regel bei anderen chirurgischen Eingriffen entfernt werden.

Diese Technik gilt als die modernste und effektivste und beinhaltet nicht die Entfernung von Venen, sondern die Modellierung des venösen Blutflusses. Bei der venenerhaltenden CHIVA-Methode werden per Ultraschall kranke Venen-Abschnitte aufgespürt und abgebunden, damit kein Blut mehr in sie zurückfließt.

Wie wird die Operation durchgeführt?

Beim Ultraschall-Duplex-Scannen der Venen der unteren Extremitäten wird die Lokalisation der Quellen des umgekehrten pathologischen venösen Blutflusses bestimmt und durch einen Marker markiert. Die Operation wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. An den markierten Stellen werden Einschnitte (Einstiche) in die Haut vorgenommen, durch die der pathologische venöse Blutfluss beseitigt wird.

Was sind die Merkmale der CHIVA-Methode?

Bei der CHIVA-Technik handelt es sich um einen milden chirurgischen Eingriff, bei dem der Arzt nicht die Krampfader entfernt, sondern den Blutrückfluss an der Stelle der krankheitsverursachenden Ausdehnung schließt. Man überlappt dazu die Verbindung der Vena saphena mit dem folgenden venösen Bereich – der tiefen Vene. Hier bildet sich der umgekehrte Blutfluss, der zu Krampfadern führt. Wenn keine Verbindung besteht, gibt es keinen umgekehrten Blutfluss.

Währenddessen bleibt die Vena saphena, die von ihrer natürlichen Mündung getrennt ist, funktionsfähig. Das Blut fließt immer noch durch sie und wirkt in kleinen Portionen durch die lateralen Venenzweige in die sehr tiefe Vene. Gleichzeitig bewegt sich das Blut in eine richtige Richtung. Die Normalisierung des Blutflusses trägt zur Normalisierung des venösen Abschnitts bei. Krampfadern verschwinden und die Gefäßwände werden wieder elastisch und gesund.

Was passiert nach der Operation?

Nach einer Behandlung mit der CHIVA-Methode ist das Rückfallrisiko äußerst gering. Dennoch gibt es folgende Dinge zu beachten:

  • die Wiederherstellung der Blutgefäße nach der Operation dauert anderthalb Monate;
  • während der gesamten Genesungszeit Zeit muss der Patient spezielle Strümpfe tragen, um die Verengung der Venen unter Druck zu halten;
  • nach sechs Wochen werden Kontrollmessungen des Blutflusses in den korrigierten Bereichen durchgeführt;
  • man führt bei Bedarf eine Sekundäroperation durch.

 

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