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Psychotherapie: Systemische Therapie

Die systemische Therapie (engl. systemic therapy) – auch systemische Familientherapie – ist eine Behandlungsform, die die Beziehungen in einer Gruppe zur Definition und Behandlung von seelischen Erkrankungen heranzieht.

Handlungsfeld der systemischen Therapie

Die systemische Psychotherapie ist eine spezielle Art der Interaktion des Therapeuten mit einem oder mehreren Familienmitgliedern, die auf die Korrektur zwischenmenschlicher Beziehungen und die Beseitigung (emotionaler) Verhaltensstörungen in der Familie abzielt. Die systemische Therapie berücksichtigt die gesamte Familie (alle ihre Mitglieder). Im Prozess der systemischen Psychotherapie stehen die Persönlichkeitsentwicklung im familiären Umfeld und die direkte Interaktion mit allen Mitgliedern des Familiensystems im Vordergrund.

Welche Aufgabe verfolgt die systemische Therapie?

  • Man erfährt, was das Familiensystem ist, seine Regeln, Verbindungen, Funktionsmuster, Grenzen.
  • Man erforscht die Beziehung zu den engsten Personen und versteht, welche Auswirkungen dies auf den Aufbau von Beziehungen in der Gegenwart, auf die Existenz von Beziehungen, auf deren Qualität oder auf deren Nicht-Vorhandensein hat.
  • Man erfährt mehr über die Phasen, die jede Beziehung durchläuft, über die Gesetze und Aufgaben jeder Phase, über die Gefahren und Möglichkeiten, die Beziehung in jeder Phase ihrer Entwicklung zu retten.
  • Man findet heraus, wie wichtig es ist, sich von den Eltern zu trennen, und warum dies erforderlich ist.
  • Man lernt, sich gegenseitig zu unterstützen und verlorene Nähe wiederzubeleben.
  • Für Eltern ist es eine Gelegenheit, an ihrem Kind zu sehen, was im Alltag verborgen war, den gegenseitigen Kontakt zu verbessern, die Beziehungen auf eine neue Ebene zu heben.

Wie wird die systemische Therapie durchgeführt?

Die systemische Familientherapie untersucht, wie Familienmitglieder miteinander kommunizieren. Sie findet häufig mithilfe von Rollenspielen statt. In einigen Fällen wird auch die Familiengeschichte berücksichtigt, was eine Quelle für aktuelle Probleme sein kann. Im Laufe der Therapie ändert sich das familiäre Beziehungssystem – infolgedessen ändert sich das Verhalten seiner Mitglieder.

Der systemische Therapeut kann mit der ganzen Familie, mit einem Paar oder separat mit jemandem aus der Familie, auch mit dem Kind, zusammenarbeiten. Während des Gesprächs analysiert er die gewohnten Formen des Klientenverhaltens und seine emotionalen Reaktionen auf die Worte und Taten enger Familienmitglieder.

Werkzeuge der systemischen Therapie

Ein Genogramm kann in der Arbeit verwendet werden – ein Schema, das aus den Worten der Klienten erstellt wurde und Ereignisse in der Familie und Beziehungen zwischen seinen Mitgliedern (Liebe, Abhängigkeit, Trennungen) widerspiegelt. Die Genogrammanalyse hilft dabei, Ursachen von Problemen zu finden, die in der Familiengeschichte verborgen sind und die dazu führen, dass sich Familienmitglieder auf eine bestimmte Art und Weise verhalten.

 

 

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Frau Dr. Anna Katharina Dembler

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