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Hör- und Sprachstörungen

Hörstörung ist definiert als die verminderte Fähigkeit, Geräusche wahrzunehmen und zu verstehen. Sprachstörungen sind eine Gruppe von Krankheiten, die durch verschiedene Arten von Anomalien bei der Sprachentwicklung gekennzeichnet sind; das Gehör einer Person ist jedoch normal entwickelt.

Welche Krankheitsstufen von Hörstörungen gibt es?

Der Hörverlust kann vollständig oder teilweise sein. Im ersten Fall wird Taubheit diagnostiziert, im zweiten Fall wird Schwerhörigkeit diagnostiziert. Die internationale Klassifikation unterscheidet zwischen 4 Krankheitsstufen:

  • Stufe 1 – die Fähigkeit, Schallschwingungen über 25-40 dB wahrzunehmen;
  • Stufe 2 – über 41-55 dB;
  • Stufe 3 – von 56-70 dB;
  • Stufe 4 – mehr als 71-90 dB;

Taubheit ist die Unfähigkeit, Geräusche über 90 dB zu hören.

Welche Ursachen und Arten von Hörstörungen unterscheidet man?

Mehrere Gruppen von Störungen können zu Hörstörungen führen:

  • Blockade im Mittel- oder Außenohr, die das Eindringen von Schall verhindert. Dies ist meist auf eine übermäßige Schwefelproduktion zurückzuführen. Dies führt zur Entstehung von Schallleitungsschwerhörigkeit.
  • Anomalien der Haarzellen im Innenohr. Es ist unmöglich, Geräusche richtig wahrzunehmen, was zu sensorischer Schwerhörigkeit führt.
  • Das Gehirn ist nicht in der Lage, elektrische Impulse zu verarbeiten oder interpretiert sie falsch. Diese Pathologie führt zu einer neuronalen Schwerhörigkeit.
  • Hirnverzerrungen bei der Klangverarbeitung sind sensorneurale Schwerhörigkeiten.
  • Es gibt auch eine Kombination aus sensorneuraler und leitfähiger Hörminderung.

Welche Gründe für Sprachstörungen gibt es?

Verschiedene Faktoren oder Kombinationen von Faktoren können zu Sprachstörungen führen:

  • Schwierigkeiten bei der Unterscheidung von Geräuschen nach Gehör (bei gesundem Gehör);
  • Schäden während der Geburt im Sprachbereich auf der Oberseite des Kopfes;
  • Defekte in der Struktur der Sprachorgane: Lippen, Zähne, Zunge, weicher oder harter Gaumen. Beispiele sind ein kurzes Zungenbändchen, eine Spalte an der oberen Gaumenspalte, genannt „Wolfsmund“, oder ein falscher Biss;
  • unzureichende Beweglichkeit der Lippen und der Zunge;
  • Verzögerung der Sprachentwicklung durch mentale Retardierung;
  • Analphabetismus in der Familie, etc.

Welche Symptome einer Sprachstörung manifestieren sich?

Das symptomatische Bild kann je nach Art der Sprachstörung variieren. Patienten können Artikulations-, Stimm-, Sprach- und Leseschwächen, alle Arten von Schalldefekten beim normalen Hören, Sprachunterentwicklung oder Sprachmangel haben.

Welche Arten von Sprachstörungen gibt es?

Bei den schwerwiegendsten Sprachstörungen leidet nicht nur die Aussprache von Geräuschen, sondern auch die Fähigkeit, Geräusche nach Gehör zu unterscheiden. Der aktive (in der Sprache verwendet) und passive (mit dem Ohr wahrgenommen) Wortschatz des Kindes ist begrenzt, es gibt Probleme mit der Konstruktion von Sätzen und Phrasen.

Zu den häufigsten schweren Sprachstörungen gehören Alalia, verschiedene Arten von Dysarthrie, einige Formen des Stotterns, etc.:

  • Alalia ist ein ganzer oder teilweiser Sprachmangel bei Kindern mit gutem körperlichem Gehör aufgrund von Unterentwicklung oder Schädigung der Sprachregionen des Gehirns.
  • Dysarthrie (Anarthrie) ist eine Aussprachestörung, die durch Schäden des Nervensystems verursacht wird. Bei Dysarthrie leidet nicht die Aussprache einzelner Geräusche, sondern die gesamte Sprache.
  • Dyslalia ist eine Anomalie in der Aussprache verschiedener Klänge.
  • Stottern ist eine Störung von Tempo, Rhythmus, Sprachfluss, verursacht durch Krämpfe in verschiedenen Teilen des Sprachsystems.

 

 

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