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Ellenbogen: Künstliches Gelenk

Ein künstliches Ellenbogengelenk (engl. artificial elbow joint) wird z. B. bei einem durch rheumatische Erkrankungen zerstörten Gelenk eingesetzt. Die Endoprothetik des Ellenbogengelenks ist eine Alternative zu den traditionell angewandten chirurgischen Methoden zur Behandlung schwerer Verletzungen und Erkrankungen des Ellenbogengelenks, die es ermöglicht, in kurzer Zeit ein gutes und relativ langfristiges klinisches Ergebnis zu erzielen.

Welche Arten von künstlichem Ellenbogengelenk gibt es?

Es gibt zwei Arten:

  • Das gesamte künstliche Ellenbogengelenk ist so konzipiert, dass es die Verbindungen vollständig ersetzt, einschließlich aller an der Verbindung beteiligten Komponenten.
  • Das teilweise künstliche Ellenbogengelenk ist in einer Verbindung mit nativen (bestehenden) Strukturen.

Anwendungsgebiete des künstlichen Ellenbogengelenks

Die Hauptbeschwerden des Patienten sind Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Ellbogengelenk. Ursächlich dafür sind häufig entweder eine Arthrose des Ellenbogengelenks (unterschiedlicher Ätiologie) oder rheumatoide Arthritis.

Unmittelbar vor der Operation werden verschiedene diagnostische Maßnahmen durchgeführt:

Untersuchungen werden nicht nur im Ellenbogenbereich, sondern auch in Bezug auf den Zustand des gesamten Organismus durchgeführt, um Komplikationen zu vermeiden.

Wie läuft der Eingriff ab?

Der endoprothetische Ersatz des Ellenbogengelenks dauert etwa eine Stunde. Die Prävention von infektiösen Komplikationen und Thromboembolien beginnt in der präoperativen Phase und setzt sich in der postoperativen Phase fort.

Das Implantat wird vor Beginn der chirurgischen Eingriffe hergestellt. Um genaue Abmessungen zu erhalten, werden Messungen mit Diagnosegeräten durchgeführt.

Die Endoprothetik selbst wird unter Anästhesie durchgeführt. Nach Beendigung der Operation ist die Hand des Patienten nicht gebeugt und es wird ein weicher Halteverband angelegt. In dieser Position muss der Patient mindestens fünf Tage sein.

Kontraindikationen für ein künstliches Ellenbogengelenk

  • Verschlechterung der rheumatoiden Arthritis;
  • Osteoporose;
  • das Vorhandensein einer Infektion oder eines entzündlichen Prozesses;
  • Lungen-, Herz-Kreislauf- oder Nierenversagen ab dem 3. Grad;
  • nicht kompensierter Diabetes.

Rehabilitationsmaßnahmen nach dem Eingriff

Am Tag nach der Operation beginnt ein Physiotherapeut die Arbeit mit dem Patienten. In der Anfangsphase werden passive Bewegungen im Ellenbogengelenk ausgeführt. Nach einigen Tagen, nachdem die Schmerzen in der postoperativen Wunde verringert sind, beginnt der Patient mit aktiven Bewegungen. Dann findet zudem eine Elektrostimulation statt. 5–10 Tage nach der Operation wird der Patient zur ambulanten Behandlung entlassen. Es wird empfohlen, die operierten Gliedmaßen auf einen Schalverband zu legen, die Elektrostimulation fortzusetzen und eine Massage der Schulter- und Unterarmmuskulatur durchzuführen.

 

 

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