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Ernährungsmedizin: BFD e.V.

Was ist ein Ernährungsmediziner nach BFD?

Ernährungsmediziner nach BFD sind Ärzte, die den Fortbildungskurs des Bonner Fördervereins für Diätetik e. V. (BFD) erfolgreich absolviert haben. Sie dürfen die Bezeichnung „Ernährungsmediziner“ tragen. Der BFD e. V. beschäftigt sich mit einem gesunderhaltenden und -fördernden Lebensstil, Fortbildung und Wissenschaft.

Was ist das Ziel der Ernährungsmedizin (BFD)?

Ernährungsmediziner arbeiten fachübergreifend, um

  • Krankheiten vorzubeugen,
  • neue Konzeptionen und Theorien zu analysieren und gegebenenfalls zur Praxis zuzulassen,
  • ein auf den Patienten zugeschnittenes Ernährungskonzept zu entwerfen,
  • die Lebensqualität des Patienten zu erhalten und zu verbessern,
  • die Leistung des Körpers zu erhalten oder zu steigern (z. B. Sportler),
  • den Krankheitsverlauf zu verbessern und die Genesung zu fördern,
  • Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung weiterzubilden,
  • Menschen in ihren Fragen zu Ernährung zu beraten und zu unterstützen (z. B. Übergewichtige oder Allergiker),
  • ernährungsmedizinisch zu forschen und die Ergebnisse als ernährungsmedizinische Leitlinien zu veröffentlichen.

Was ist klinische Ernährung?

Werden Menschen wegen akuter oder chronischer Krankheiten von Ärzten oder Pflegern versorgt, werden sie entsprechend eines klinischen Ernährungskonzeptes, das präventiv und therapeutisch der Krankheitssituation angepasst ist, ernährt. Je nach Schweregrad der Erkrankung verordnet der Ernährungsmediziner angereicherte Speisen, krankheitsspezifische Nahrungen oder künstliche Ernährung.

Das Prinzip der klinischen Ernährung besteht darin, eine vollständige Versorgung des Körpers des Patienten mit Proteinen (Eiweißen), Fetten, Kohlenhydraten sowie unverzichtbaren Ernährungsfaktoren (essentielle Aminosäuren, essentielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitaminen, Spurenelementen) zu gewährleisten.

Wie funktioniert die ernährungsmedizinische Therapie?

  • Zuerst bestimmt der Arzt oder das Ernährungsteam das Risikoprofil (Über-, Untergewicht, mangelnde Ernährung) des Patienten durch eine Anamnese der Ernährung und eine Untersuchung (körperlich, evtl. auch apparativ und laborchemisch).
  • Dem Krankheitsfall entsprechend wird eine spezielle Diät verordnet. Adäquate Ernährung hilft der Wundheilung, verringert Morbidität und Mortalität. Je nach Härtegrad der Krankheit ist orale oder künstliche Ernährung nötig.
  • Die Gesamttherapie ist ausschlaggebend für die Heilung. Ernährungsintervention wird nicht als einzige Therapieform gesehen, sondern nur in Kombination mit anderen.

 

Weitere Informationen

Bonner Förderverein für Diätetik e.V.

 

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Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie
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