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Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie)

Die Lungenfunktionsprüfung (engl. Spirometry) ist ein Verfahren zur Messung, Aufzeichnung und Beschreibung von Veränderungen des Lungen- bzw. Atemvolumens, das während der natürlichen und erzwungenen Atmung erfasst wird. Mit Hilfe der Spirometrie werden akute und chronische bronchopulmonale Pathologien (Krankheitsbilder) unterschiedlichen Ursprungs diagnostiziert.

In welchen Fällen ist eine Lungenfunktionsprüfung notwendig?

Die Spirometrie wird eingesetzt bei:

  • Husten, der länger als 3-4 Wochen andauert;
  • drückendem Schmerz in der Brust;
  • Kurzatmigkeit; dem Gefühl eines unvollständigen Atems;
  • häufiger Verschlechterung einer Bronchitis;
  • Kontrollen zur Behandlung einer Asthma bronchiale;
  • genetischer Veranlagung für bronchopulmonale Erkrankungen oder allergische Erkrankungen;
  • langjähriger Raucherfahrung;
  • Arbeiten in Unternehmen mit hoher Luftverschmutzung.

Es gibt Situationen, in denen die Spirometrie nicht angewandt werden sollte:

  • schlechter Allgemeinzustand des Patienten;
  • Toxikose während der Schwangerschaft;
  • Angina pectoris;
  • schweres Kreislaufversagen;
  • arterielle Hypertonie, hypertensive Krise;
  • Herzinfarkt;
  • schwere Lungeninsuffizienz.

Wie wird die Spirometrie durchgeführt?

Für die Spirometrie wird ein Spirometer verwendet – ein spezielles Gerät, bestehend aus einem Luftströmungssensor und einem elektronischen Gerät, das die Sensorwerte in eine digitale Form umwandelt und die erforderlichen Berechnungen durchführt. Die Spirometrie wird in der sitzenden Position durchgeführt. Der Patient sollte seinen Kopf nicht beugen oder seinen Hals strecken. Er sollte auch vermeiden, den Oberkörper beim Ausatmen nach vorne zu beugen.

Auf Zeichen des Arztes atmet der Patient extrem stark ein und atmet danach sehr stark und langanhaltendend aus. Die Dauer der Ausatmung sollte mindestens 6 Sekunden betragen, wobei die maximale Anstrengung während der gesamten Ausatmung bis zu ihrem Abschluss beibehalten wird. Der Test wird 3-4 Mal wiederholt, wobei die aufgezeichnete Kurve visuell überwacht wird. Der Patient hat die Aufgabe, zwölf Sekunden lang mit maximaler Frequenz und Tiefe zu atmen. Bei manchen Patienten treten Schwindel, Verdunkelung der Augen und Ohnmacht auf, dies geschieht jedoch nicht häufig.

Welche Faktoren werden bei der Lungenfunktionsprüfung analysiert?

Folgende Testindikatoren werden analysiert:

  • Atemfrequenz: die Anzahl der Atembewegungen in 1 Minute (normal: 16-17).
  • Atemvolumen: das Luftvolumen, das in einem Atemzug in die Lunge gelangt. Bei gesunden Männern reicht sie von 300 bis 1200 ml.
  • Minutenatmungsvolumen: das Luftvolumen, das innerhalb einer Minute in die Lunge gelangt.
  • Forcierte Vitalkapazität der Lunge: die maximale Luftmenge, die während einer tiefen (erzwungenen) Ausatmung aus der Lunge nach einem möglichst tiefen Einatmen ausgeatmet wird. Für gesunde Menschen variiert dieser Wert zwischen 2,5 bis 7,5 Liter.
  • Forcierte exspiratorische Volumen in einer Sekunde: das maximale Luftvolumen, das aus der Lunge in einer Sekunde mit der forcierten (verstärkten) Exspiration nach dem maximalen tiefen Atemzug ausgeatmet wird. Hängt wesentlich vom Geschlecht und Alter der Patienten ab.
  • Maximale freiwillige Beatmung der Lunge: Wert, der das Ergebnis der Multiplikation der durchschnittlichen Amplitude der maximalen Atemauslenkungen mit ihrer Häufigkeit von 1 Minute darstellt.
  • Luftbewegungsrate: das Verhältnis der maximalen Lungenbeatmung zur Vitalkapazität der Lunge, ausgedrückt als Prozentsatz der Standardwerte.

 

 

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Atemwegserkrankungen
Lungenfunktionsdiagnostik
Lungenkrebs (Lungenkarzinom)

 


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