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Schulter: Rotatorenmanschettennaht

Was ist eine Rotatorenmanschettennaht?

Durch eine Rotatorenmanschettennaht lassen sich die vier Muskeln wiederherstellen, die das Schulterdach bilden, wenn diese durch Überbeanspruchung oder plötzliche äußere Einflüsse gerissen sind. Der Bruch der Manschette des Schultergelenks geht häufig mit verschiedenen Blutergüssen, Frakturen und Luxationen der Schulter einher. Bei einer solchen Läsion kommt es zu einer Beeinträchtigung der Gelenkstabilität sowie Schmerzen bei Bewegungen.

Das erste und auffälligste Symptom ist der Schmerz. Im Falle der allmählichen Entwicklung der Krankheit hat der Schmerz einen periodischen Charakter. Bei einem vollständigen Bruch der Rotationsmanschette des Schultergelenks zeigen sich die schmerzhaften Empfindungen akut und statisch. Infolgedessen verlieren die Muskeln ihre Kraft.

In welchen Fällen wird eine Operation angezeigt?

Die Operation wird angezeigt, wenn:

  • es gibt einen vollständigen Riss, der eine Bewegung im Schultergelenk unmöglich macht oder eine Bewegung einschränkt;
  • es gibt eine teilweise Lücke, die die Bewegung einschränkt und Schmerzen verursacht;
  • konservative Behandlung war erfolglos.

Wie erfolgt eine Rekonstruktion mittels Rotatorenmanschettennaht?

Die Rekonstruktion der Rotationsmanschette ist eine ziemlich komplizierte Operation. Diese Operation kann sowohl durch das offene Verfahren durch den Einschnitt als auch durch das arthroskopische Verfahren durchgeführt werden, das heißt ohne den traditionellen Schnitt.

Die Arthroskopie ist eine minimalinvasive chirurgische Behandlungsmethode. Nach ein bis zwei weiteren kleinen Einstichen führt der Arzt Spezialwerkzeuge in das Gelenk ein, mit denen er die Rotatorenmanschettennaht durchführt.

Alle Gelenkstrukturen sind währenddessen auf dem Bildschirm gut zu erkennen. Nach zwei operativen Einschnitten lassen sich Werkzeuge einführen und verschiedene Manipulationen durchführen. Mithilfe der Arthroskopie wird die Stelle der Manschettenläsion bestimmt und eine Naht angelegt, meist unter Verwendung spezieller Fixierungsmittel.

Manchmal, wenn aus technischen Gründen keine arthroskopische Operation möglich ist, erfolgt eine offene Operation. Das Wesentliche bei der offenen Operation ist, die Lücke zu vernähen. Im ersten Stadium der Operation sind alle nicht lebensfähigen, degenerativ veränderten Gewebe der Rotationsmanschette zu entfernen. Daraufhin wird der Bereich des Humerus (Oberarmknochen), in dem die Rotationsmanschette gerissen oder gerissen war, von Weichteilresten befreit, damit die Sehne wachsen kann.

Wie erfolgt die Rehabilitationszeit?

Nach der Operation ist der behandelte Arm mit einem speziellen Reifen für mehrere Wochen in der Abduktionsposition fixiert. Eine solche Immobilisierung verringert die Spannung der Sehnen und das Risiko eines erneuten Bruchs. Die Dauer der Immobilisierung bestimmt der Chirurg. In der Regel muss der Patient die Schiene für drei bis sechs Wochen anlegen.

Danach beginnt der Patient mit den Rehabilitationsübungen, deren Intensität und Reihenfolge der Arzt auswählt. Im Allgemeinen kann nach der Operations- und Rehabilitationsperiode in drei Perioden unterteilt werden:

  • Sehnenschutzdauer: Die Hand ist bewegungsunfähig, so dass die Lücke zusammenwächst;
  • die Erholungsperiode der Bewegungsamplitude;
  • die Phase der Genesung.

 

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