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Hördiagnostik: Neugeborenen-Untersuchung

Die Neugeborenen-Untersuchung in der Hördiagnostik ist die Untersuchung von Neugeborenen auf Hörstörungen, z. B. durch Klatschen in die Hände und Beobachtung der Reaktion des Neugeborenen. Die Untersuchung ermöglicht die rechtzeitige Erkennung von Hörverlust und Defekten in der Entwicklung der Hörorgane.

Wann findet die Hördiagnostik für Neugeborene statt?

In der Regel wird das Gehör eines Neugeborenen drei bis vier Tage nach der Geburt im Krankenhaus untersucht, bei Frühgeborenen kann die Untersuchungszeit um zwei bis drei Tage verschoben werden. Die Hördiagnostik wird als audiologisches Screening bezeichnet. Ziel dieser Diagnostik ist es, die Funktionsstörungen der Hörorgane zu erkennen, um eventuelle Pathologien später korrigieren zu können und beim Kind das gesunde Hören (und damit auch die Sprachentwicklung) zu fördern.

Methoden der Neugeborenen-Untersuchung zur Hördiagnostik

  • Die erste Methode basiert auf dem Vorhandensein eines unbedingten Reflexes bei Neugeborenen – der sogenannten Abwehrreaktion. Um die Untersuchung durchführen zu können, muss das Kind auf eine waagerechte Fläche gelegt und Arme und Beine sanft gestreckt werden. Dann in einem Abstand von 20-25 cm vom Ohr in die Hände klatschen und die Reaktion beobachten. Normalerweise sollte das Kind eine Reaktion zeigen – die Extremitäten strecken sich abrupt und die Finger öffnen sich. Danach kehren die Beine und Arme in ihre ursprüngliche Position zurück. Diese Methode schließt einen Hörverlust aus, kann jedoch nicht genauere Aussagen zu den Ausprägungen des Hörens (wahrnehmen verschiedener Frequenzen) treffen.
  • Audiologische Vorsorgeuntersuchungen werden im Schlaf durchgeführt. Die Studie wird mit Hilfe eines speziellen Gerätes durchgeführt, das Tonsignale unterschiedlicher Frequenz durch die Spitze in das Ohr eines Neugeborenen sendet. Das Gerät registriert das Vorhandensein einer Reaktion und ermittelt die pathologischen Bereiche, die die normale Schallwahrnehmung beeinträchtigen. Für den Fall, dass während des audiologischen Screenings Auffälligkeiten festgestellt werden, wird empfohlen, einen auf Kinder spezialisierten HNO-Arzt
  • Impedanzmessung: hiermit lassen sich Störungen im Außen- und Mittelohr bestimmen.
  • Tonaudiometrie: der Kern der Untersuchung besteht darin, Geräusche mit unterschiedlicher Lautstärke und Tonalität bereitzustellen, um die Schwellenwerte der Hörwahrnehmung bei verschiedenen Frequenzen zu bestimmen.
  • Genetische Analyse: der Zweck der Methode besteht darin, das Vorhandensein eines Gens zu bestimmen, das einen Hörverlust hervorruft, da häufig erbliche Formen der Pathologie gefunden werden.
  • Computeraudiometrie wird verwendet, um Informationen über die Richtigkeit der Wahrnehmung von Sprache durch Gehirnstrukturen zu erhalten. Es werden Töne mit unterschiedlicher Lautstärke gesendet. Die weitere Registrierung von Hirnreaktionen erfolgt über Einwegelektroden. Die Dauer der diagnostischen Standardmanipulation wird 5 Minuten nicht überschreiten: Das Neugeborene fühlt sich weder unwohl noch ängstlich, das Kind befindet sich in den meisten Fällen im Schlaf.

 

 

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  Praxis Dr. Maria Christiane Roskothen

Frau Dr. Maria Christiane Roskothen, Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie in Hamburg-Fuhlsbüttel

Frau Dr. Maria Christiane Roskothen

Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie
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