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Arzt finden: Diabetes: Diabetischer Fuß (4 Treffer) - Seite 1

 DIADOCTO Diabetologische Schwerpunktpraxis

Frau Nurten Acevit
Fachärztin für Innere Medizin - Diabetologie
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    46236 Bottrop

0 20 41 / 2 67 82

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 Praxis Dr. med. Annette Hobelsberger

Frau Dr. Annette Hobelsberger
Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie - Diabetologie
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Herr Dr. Jens Kröger
Facharzt für Innere Medizin
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040 / 8 54 05 10

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 Diabetologische Schwerpunktpraxis Dr. med. Marcus Oechslen

Herr Dr. Marcus Oechslen
Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie - Diabetologie
Norderstraße 33

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Diabetes: Diabetischer Fuß

Der Diabetische Fuß, auch „Diabetisches Fußsyndrom (DFS)“, ist eine Folgeerkrankung des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), bei der Geschwüre und schwer heilende Wunden an den Füßen entstehen. Dies wird begünstigt durch diabetesbedingte Durchblutungsstörungen sowie eine diabetesbedingte Nervenunempfindlichkeit, die z. B. Wunden durch drückende Schuhe erst spät wahrnehmen lässt.

Arten der Erscheinungsformen eines Diabetischen Fußes

  • ischämische Form: in diesem Fall spürt der Patient Schmerzen im Bein, sowohl beim Gehen als auch im Ruhezustand
  • neuropathische Form: in dieser Form des diabetischen Fußsyndroms entwickelt sich eine neuropathische Schwellung, d. h. Flüssigkeit sammelt sich im Unterhautgewebe an

Warum ist das diabetische Fußsyndrom gefährlich?

Nur das ständige Beobachten der Beine und die rechtzeitige Überweisung an einen Endokrinologen bei Infektionssymptomen im Zusammenhang mit dem Diabetischen Fuß verhindern das Auftreten schwerer Probleme. Wird den ersten Anzeichen nicht nachgegangen, können schwerwiegende Folgen auftreten:

  • nicht heilende Wunden und Beingeschwüre,
  • Infektionsprozesse: Abszess und Phlegmon (Eiterung des Unterhautgewebes),
  • Osteomyelitis (Entzündung des Knochens), etc,
  • Extremität-Gangrän.

Die Behandlung von Erkrankungen aufgrund des Diabetischen Fußes wird nur im Krankenhaus durchgeführt und erfordert oft einen operativen Eingriff.

Behandlung der neuropatischen Form

Die Behandlung des neuropathischen Geschwürs geht einher mit der Optimierung des Kohlenhydratstoffwechsels. Bei Typ-1-Diabetes müssen Insulindosen korrigiert werden. Bei Typ-2-Diabetes ist eine Insulintherapie aufgrund der Unwirksamkeit der Ernährung und zuckerreduzierender Therapien oft erforderlich.

Geschwürdefekte erfordern eine lokale Behandlung der Wunde (Entfernung von geschädigtem Gewebe, Einsatz von Antiseptika) und eine Antibiotikatherapie. Hautverdickende Stellen sollten operativ entfernt werden. Die Wahl der richtigen Schuhe ist entscheidend.

Komplikationen, die durch Knochen und Gelenke verursacht werden, erfordern eine vollständige Entlastung der Extremität bis zur vollständigen Heilung.

Behandlung der ischämischen Form

Bei der ischämischen Form des diabetischen Fußsyndroms ist neben all dem oben Gesagten auch die Frage der chirurgischen Behandlung relevant, insbesondere die rekonstruktive Chirurgie zur Wiederherstellung der Durchblutung:

  • Thrombektomie,
  • transkutane transluminale Angioplastie,
  • distaler Venenbypass in situ.

Prävention des Diabetischen Fußes

Um Komplikationen und die Entwicklung des diabetischen Fußsyndroms zu vermeiden, ist es notwendig, es dem Arzt bei geringsten Verletzungen des Beines zu zeigen. Schäden sollten mit Desinfektionslösung gewaschen werden. Man soll kein Jod verwenden. Der behandelte Bereich sollte mit einem sterilen Verband abgedeckt werden. Es wird nicht empfohlen, das Bein übermäßig zu belasten.

 

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