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Haartransplantation

Die Haartransplantation (engl. Hair Transplantation) ist das Einpflanzen von aus dem seitlichen Kopf entnommenen Haarbüscheln einschließlich der Wurzeln im oberen Kopfteil. Eine Haartransplantation wird bei von starkem Haarausfall betroffenen Stellen auf dem Kopf durchgeführt. Die Haartransplantation ist eine Methode zur Wiederherstellung der Haare am Kopf einer Person sowie in den Bereichen von Bart, Koteletten, Augenbrauen oder Wimpern auf chirurgische Weise – auch z. B. zum Verbergen von Narben, Wunden oder Verbrennungen im Gesicht.

Wie läuft der Eingriff ab?

Für mehrere Tage vor der Operation verzichtet der Patient auf die Verwendung von Medikamenten, die zu intraoperativen Blutungen und zu schlechter Transplantation führen können. Die Operation selbst ist minimalinvasiv, fast schmerzlos und wird ambulant durchgeführt. Die Kopfhaut wird im Anschluss mit einem antibakteriellen Mittel behandelt. In der Zeit nach der OP ist der Verzicht auf Alkohol und Rauchen sehr wichtig, da sonst das Ergebnis negativ beeinflusst werden kann (schlechteres Überleben des Transplantats). Postoperative Antibiotika werden häufig verschrieben, um Wund- oder Transplantatinfektionen zu verhindern.

Welche Methoden der Haartransplantation gibt es?

Die internationale Gesellschaft für Haarwiederherstellungschirurgie (ISHRS, engl. International Society of Hair Restoration Surgery) erkennt offiziell zwei Methoden der Haartransplantation an:

  • die FUE- (Eng. Follicular Unit Extraction) und
  • die FUT- ( Follicular Unit Transplantation) oder die STRIP-Methode (engl. strip – der Streifen).

Die Methode der FUE-Haartransplantation (Extraktion von Haarinseln) ist eine mikrochirurgischer Eingriff zum Erhalt von Transplantaten und deren Implantation ohne Schnitte und Nähte.

FUE-Operationen verlaufen immer nach demselben Schema:

  • Phase 1: Bohren von Transplantaten mit einem speziellen mikrochirurgischen Instrument, Extraktion und Verarbeitung.
  • Phase 2: Bildung von Kanälen für die Haartransplantation in der Empfängerzone.
  • Phase 3: Einmaliges Einsetzen von Transplantaten in die erzeugten Kanäle (tritt im Schachbrettmuster auf).

FUT-Methode (auch operativ, Naht- oder Strip-Methode): Das Verfahren ist mit dem Erhalt eines Spendermaterials in Form eines Hautlappens auf dem Hinterkopf verbunden, aus dem dann Transplantate geformt (geschnitten) werden. Transplantate werden unter Berücksichtigung der Haarwuchsrichtung in die Wunschzone transplantiert. Das Implantat wird entweder manuell oder mit einem Implantat eingepflanzt.

Die Rehabilitationsphase beider Methoden ist minimal. Am Tag nach der Operation kann man mit der täglichen Arbeit beginnen, nach drei Tagen kann man sich die Haare waschen, nach einer Woche sind körperliche Übungen erlaubt.


  

Herr Dr. Andreas M. Finner

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