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EEG (Elektroenzephalographie)

Die Elektroenzephalographie (EEG) ist die Messung der Gehirnströme durch für die Zeit der Untersuchung auf dem Kopf befestigte Elektroden. Die Untersuchung dient dem Ziel, Hirnfunktionsstörungen zu erkennen.

Elektroenzephalographie: Wie funktioniert sie?

Diese Methode untersucht die elektrische Aktivität des Gehirns. Die Informationen von den Sensoren kommen zu einem speziellen Gerät und werden als Wellenlinien entweder auf Papier oder auf dem Bildschirm des Enzephalographen dargestellt. Das Ergebnis der Untersuchung, d.h. ein Ausdruck genau dieser Linien, wird als Elektroenzephalogramm bezeichnet.

Ergebnisse des EEG

Die Methode wird zur Diagnose oder Bestätigung/Ablehnung eines Verdachts des Arztes bei den folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Epilepsie und andere Arten von Anfällen, kann das EEG verwendet werden, um festzustellen, wo sich die Quelle der Erregung befindet und welche Art von Anfällen ein bestimmter Patient hat;
  • Ohnmacht, Bewusstseinsverlust;
  • Schädel-Hirn-Verletzungen, vor allem zur Beurteilung der Erholungsrate der Gehirnfunktion;
  • Schlafstörungen, einschließlich „Schlafwandeln“;
  • Beurteilung der Auswirkungen der Anästhesie auf den Patienten bei neurochirurgischen Eingriffen am Gehirn;
  • psychische Störungen.

Vorbereitungen für eine Elektroenzephalographie

  1. Verzicht auf Medikamente: Beruhigungsmittel, Antikonvulsiva (Mittel bei Epilepsie) und Schlaftabletten verändern die elektrische Aktivität des Gehirns erheblich und können zu einer Fehldiagnose führen.
  2. Verzicht auf koffeinhaltige Lebensmittel mindestens 12 Stunden vor der Untersuchung. Alkohol sollte 24 Stunden lang vermieden werden.
  3. Haarewaschen am Vorabend mit einem einfachen Shampoo, ohne Haarspülung (auch keine Gele oder andere Produkte für das Haarstyling), um einen zuverlässigen Kontakt mit den Sensoren zu gewährleisten.
  4. Ausreichend Schlaf vor der Untersuchung: Das ist insbesondere für Kinder wichtig. Das Gehirn sollte im Wachzustand untersucht werden können.

Wann ist die Untersuchung mit einem EEG sinnvoll?

Indikationen für die EEG-Untersuchung bei Erwachsenen:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Ohnmacht,
  • Schwindelgefühl,
  • Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen,
  • Reizbarkeit,
  • vegetative und hypertensive „Krisen“
  • endokrine Pathologien,
  • Schädel-Hirn-Verletzungen, um den Genesungsprozess dieses Organs zu untersuchen,
  • Gefäßerkrankungen und Durchblutungsstörungen, Atherosklerose,
  • entzündliche Erkrankungen des Nervensystems,
  • verschiedene Arten von Störungen (verhaltensbedingt, neurotisch, psychosomatisch, emotional und andere).

Indikationen für die EEG-Untersuchung bei Kindern:

  • Schwindelgefühl,
  • Epilepsie,
  • häufige morgendliche oder abendliche Kopfschmerzen,
  • Bewusstseinsverlust,
  • psychische Gesundheitsprobleme,
  • Schlafstörungen,
  • ein Baby weint viel,
  • Aggressivität,
  • Reizbarkeit,
  • Gehirnerschütterung oder eventuell andere Hirnverletzungen (z. B. nach einem Sturz zur Abklärung),
  • Blutdruckschwankungen,
  • Notwendigkeit einer Gesamtbewertung der Entwicklung des Kindes,
  • Hyperaktivität,
  • Sprachstörungen (das Kind spricht nicht gut oder kaum).

 

Weiterlesen
Hör- und Sprachstörungen
Stimm- und Sprachstörungen
Entwicklungsstörungen
Epilepsie / Epileptologie

 


  Praxis Dr. Alexander Nass

Herr Dr. Alexander Nass, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie - Psychotherapie in Köln

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