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Psychotherapie: Psychodynamische Therapie

Was ist die psychodynamische Therapie?

Die psychodynamische Therapie (engl. psychodynamic therapy) umfasst alle Behandlungsmethoden, die auf analytischen Methoden beruhen. Sie basiert auf der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Form der Psychotherapie – der Psychoanalyse.

Die psychoanalytische Therapie basiert auf den Prinzipien der Funktionsweise der Psyche und psychotherapeutischen Techniken, die ursprünglich von S. Freud entwickelt wurden.

Die psychodynamische Therapie konzentriert sich auf die Auswirkungen vergangener Erfahrungen hinsichtlich der Ausbildung eines bestimmten auffälligen Verhaltens, zwischenmenschlicher Interaktionen und Wahrnehmung eines Kommunikationspartners. Das Ziel ist es, die Hauptkonflikte, die charakteristischen Ursachen der Probleme zu identifizieren.

Formen der psychodynamischen Therapie

Derzeit gibt es verschiedene Konzepte der Arbeit. Die Therapie kann über einen Zeitraum von sechs Monaten, einem Jahr und mehreren Jahren durchgeführt werden. Heutzutage werden Methoden der kurzfristigen psychodynamischen Therapie populär:

  • psychodynamische Notfalltherapie (1-3 Sitzungen) – wird als Notfallhilfe eingesetzt bei offensichtlichen Symptomen und Anpassungsstörungen, bei denen der Patient die akute aktuelle Krise nicht alleine bewältigen kann;
  • psychodynamische Kurzzeittherapie (5-40 Sitzungen) – eine Variante der herkömmlichen Therapie, die eine deutliche Verkürzung der Behandlungsdauer impliziert;
  • psychodynamische Fokustherapie (10-30 Sitzungen) – zur psychologischen Lösung eines bestimmten Konflikts;
  • psychodynamische Jugendtherapie (10-30 Sitzungen) basiert auf psychoanalytischen Daten zur Entwicklung von Jugendlichen;
  • psychoanalytische Beratung (1-10 Sitzungen) – zur Lösung verschiedener Probleme und Schwierigkeiten;

Die psychodynamische Therapie wird mit Ausnahme der schweren Persönlichkeitsstörungen (z. B. Schizophrenie) und Epilepsie in fast allen Arten der Psychopathologie angewendet.

Was sind die Hauptindikationen für die psychodynamische Therapie?

  • anhaltende Stimmungsschwankungen: Depressionen und Manie: andauernde schlechte Laune, reduzierte motorische Aktivität, beeinträchtigte kognitive Funktionen, Appetitveränderungen, Schlaflosigkeit;
  • Angst, die sich in allen Lebensbereichen manifestiert;
  • Besessenheit (zum Beispiel eine aufdringliche Darstellung, ständiges Händewaschen);
  • Hypochondrie: übermäßige, unkontrollierbare Sorgen um die Gesundheit, das Auffinden imaginärer Krankheiten, die Angst, krank zu werden oder eine Infektion zu bekommen;
  • Phobien: das Vorhandensein spezifischer Ängste, die Lähmung des Willens;
  • Abhängigkeiten (das Vorhandensein von Alkohol, Drogen, Spielsucht);
  • psychische Verletzung: der Zustand nach einer anderen Art von Verletzung (Verlust, Scheidung, körperlicher, sexueller, geistiger Missbrauch);
  • Charakterstörungen (zum Beispiel hysterische, paranoide, schizoide, asoziale Persönlichkeitstypen);
  • innere Konflikte (Unsicherheit, Verwirrung im Verhalten, Unglück);
  • Selbstmordverhalten: es manifestiert sich in Todesversuchen, in Druck und in der Drohung, das Leben von Verwandten und Freunden zu verkürzen;
  • erhöhte Aggressivität (das Vorhandensein von Abhängigkeiten, ein erhöhtes Maß an Verletzungen im Leben, die Freude nur an extremen Aktivitäten, unsoziales Verhalten);
  • Schwierigkeiten bei der Anpassung (Umzug in ein anderes Land, in eine andere Stadt, Arbeitsplatzwechsel, Hochzeit);
  • Kommunikationsschwierigkeiten, Kontaktaufnahme;
  • Schwierigkeiten bei der professionellen Selbstverwirklichung;
  • das Vorhandensein von psychosomatischen Erkrankungen (Fettleibigkeit, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Diabetes, Asthma, Neurodermitis). Bei der Entstehung dieser Krankheiten spielt der psychologische Faktor eine Hauptrolle, der durch die psychodynamische Therapie bestimmt und bewältigt werden kann.

 

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