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Weißfleckenkrankheit (Vitiligo)

Die Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) macht sich durch langsam größer werdende weiße Flecken der Haut bemerkbar. Aus unklarer Ursache sterben die Zellen, die die Farbpigmente produzieren, ab. Vitiligo ist eine Dermatose, die durch eine Funktionsstörung der Pigmentierungsprozesse der Haut unter Bildung von Pigmentflecken verursacht wird. Diese Krankheit kann sich in jedem Alter manifestieren, tritt jedoch hauptsächlich bei Menschen unter 20 Jahren auf. Im Lebensalter zwischen 10 und 30 Jahren tritt die Hälfte aller Fälle der Weißfleckenkrankheit auf. Die Erkrankung ist nicht ansteckend.

Was sind die Symptome der Vitiligo?

Die Krankheit kann sich an jeder Stelle des Körpers entwickeln, mit Ausnahme von Schleimhäuten, Handflächen und Fußsohlen. Meistens manifestiert sich die Krankheit hauptsächlich in Bereichen der Haut, in denen sie ständig mechanischen Belastungen ausgesetzt ist. Die Arbeit der Schweißdrüsen ist in den betroffenen Hautpartien gestört, so dass auf ihnen kein Schweiß freigesetzt wird.

Vitiligo-Patienten empfinden in der Regel keine subjektiven Beschwerden, die Haut an der Stelle der Läsion behält ihre Empfindlichkeit. Einige argumentieren jedoch, dass pigmentierte Haut empfindlicher auf die Einwirkung von ultravioletter Strahlung reagiert. Die betroffene Haut bräunt sich jedoch nie, sie bleibt immer weiß.

Verlauf der Weißfleckenkrankheit

Auf der Haut des Patienten erscheinen zunächst rote, gerundete Flecken. Dann verliert die Haut an diesen Stellen Pigment und wird weiß, milchig oder elfenbeinfarben. Die Bereiche sind zunächst klein, nur 2-3 mm im Durchmesser. Mit der Zeit nehmen sie jedoch zu und verschmelzen sogar miteinander. Sehr selten ist die gesamte Körperoberfläche betroffen. Die Ränder dieser Flecken sind klar, die Flecken selbst sind bündig mit dem Rest der Haut. Manchmal erscheinen kleinere Flecken hyperpigmentierter Haut innerhalb der Flecken. Die Haare im betroffenen Bereich verfärben sich ebenfalls.

Welche Risikofaktoren für die Weißfleckenkrankheit gibt es?

  • Stress, neuropsychische Erfahrungen;
  • Syphilis;
  • einige Würmererkrankungen;
  • Lebererkrankung;
  • Erkrankungen der Hypophyse und der Schilddrüse;
  • Mangel an Eisen und Kupfer im Körper.

Vitiligo tritt oft in Kombination mit anderen Hauterkrankungen auf – Sklerodermie, Psoriasis u.a.

Diagnose der Weißfleckenkrankheit

Zur Diagnose von Vitiligo sind ein Besuch beim Dermatologen, allgemeine und biochemische Blutuntersuchungen sowie ein allgemeiner Urintest erforderlich. Zudem führen die Fachärzte eine Fluoreszenzdiagnostik durch, verordnen eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse und Nebenschilddrüse sowie eine Hautbiopsie.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Man verwendet zur Behandlung von Vitiligo Medikamente, die den Austausch von Melatonin beeinflussen. Auch werden Hormone (Nebennierenhormone) sowie Vitamine A und E verschrieben.

Gute Ergebnisse werden durch Physiotherapie erzielt, insbesondere durch Bestrahlung von Läsionen mit ultraviolettem Licht. Das Wesentliche dieser Behandlungsmethode ist, dass die Haut vor der Bestrahlung mit einer medizinischen Lösung behandelt wird und mit ultraviolettem Licht tief in die Haut eindringt.

All dies führt selten zur Wiederherstellung der Hautpigmentierung, man kann den Vorgang nur stoppen. Und je früher die Krankheit begann, desto geringer ist die Chance auf Heilung.

 


  Hautarztzentrum-Kiel

Herr Dr. Johannes A. Müller-Steinmann, Facharzt für Dermatologie - Naturheilverfahren in Kiel-Altstadt

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