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Kinderwunsch: In-Vitro-Fertilisation (IVF)

Was ist die In-vitro-Fertilisation?

Die In-vitro-Fertilisation (IVF) – lateinisch für „Befruchtung im Glas“ – ist eine Methode zur künstlichen Befruchtung.

Bei einer IVF erfolgt die Befruchtung außerhalb des Körpers. Eizellen und Spermien werden aus dem Körper entfernt. Anschließend erfolgt die Befruchtung im Labor. Dann werden die befruchteten Eier für fünf bis sechs Tage in den Inkubator gelegt und setzen sich bei der Teilung in die Gebärmutter. Die IVF ist beliebig oft durchführbar. Sie gilt als ungefährlich und ist weniger traumatisch als andere Methoden.

Was sind die Indikationen für die In-vitro-Fertilisation?

Die In-vitro-Fertilisation wendet man in vielen Fällen von Unfruchtbarkeit an, wenn andere Methoden nicht zum Erfolg führen. Bei schwerwiegenden Pathologien der Eileiter, schlechter Spermienqualität, immunologischer Unfruchtbarkeit und Endometriose. In Deutschland ist diese Behandlung zulässig, wenn bei einem Ehe-Paar ein Jahr lang trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr die Schwangerschaft ausbleibt.

Wie verläuft die Vorbereitung auf eine In-vitro-Fertilisation?

Die Vorbereitung auf die IVF dauert etwa zwei bis drei Wochen und beinhaltet Tests für beide Ehepartner. Frauen unterziehen sich einer gynäkologischen Untersuchung. Diese umfasst einen Ultraschall der Beckenorgane, eine Blutuntersuchung auf HIV, Hepatitis, Syphilis, Hormonspiegel sowie Abstriche bei Infektionen. Männer müssen sich Bluttests unterziehen. Zudem erfolgt eine Spermauntersuchung und es werden Abstriche durchgeführt.

Wie wird die IVF durchgeführt?

Die IVF beginnt in der Regel mit einer hormonellen Stimulation – eine Frau nimmt Hormone ein, wodurch in einem Zyklus mehrere Eier reifen können. Normalerweise dauert diese Phase zwei Wochen. Zum Zeitpunkt des Eisprungs werden die Eier durch Punktion aus den Eierstöcken extrahiert. Der Prozess wird durch Ultraschall gesteuert. Anschließend befruchtet man die Eier mit dem Sperma des Partners. Das zur Befruchtung bestimmte Sperma wird aufbereitet – die Spermien werden von der Samenflüssigkeit getrennt. Manchmal ist eine Punktion der Hoden für die Spermienproduktion erforderlich.

Die Eizelle wird unter Laborbedingungen mit der Samenzelle vereinigt und für fünf bis sechs Tage in den Inkubator überführt. Wenn eine Befruchtung stattgefunden hat, überprüft der Arzt den Embryo auf Lebensfähigkeit und Abwesenheit von Pathologien wie Down-Syndrom, Hämophilie (Bluterkrankheit) usw. Heutzutage ist es möglich, solche Tests auch dann durchzuführen, wenn der Embryo nur aus sechs bis acht Zellen besteht.

Wenn der Embryo die Anforderungen erfüllt, platziert man ihn mittels eines Katheters in der Gebärmutter. Nach der Implantation muss eine Frau manchmal eine Hormontherapie bekommen, deren Aufgabe es ist, die Schwangerschaft zu unterstützen und das Risiko einer Fehlgeburt zu minimieren. Der Schwangerschaftsverlauf nach einer In-vitro-Fertilisation unterscheidet sich nicht von der normalen Schwangerschaft.

Welche Gegenanzeigen hat diese Methode?

Das Verfahren wird nicht durchgeführt bei:

  • Geisteskrankheiten, bei denen Schwangerschaft und Geburt kontraindiziert sind;
  • Pathologien der weiblichen Geschlechtsorgane, die eine normale Schwangerschaft ausschließen;
  • alle Geschwülste des Fortpflanzungssystems und bösartige Geschwülste im Allgemeinen sowie akute entzündliche Prozesse im weiblichen Körper.

 

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