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Falten: Kollagenunterspritzung

Die Kollagenunterspritzung (engl. collagen injections) ist die Glättung von Falten der Haut durch Unterspritzen mit einem nicht aus dem eigenen Körper stammenden Eiweißstoff (Kollagen).

Was ist Kollagen?

Kollagen ist eine Schlüsselstruktur der Haut und bildet die Grundlage für das Wachstum von Zellen und Blutgefäßen. Kollagen ist ein wichtiges Element für die Erhaltung des straffen Zustands der Haut. Es ist ein Bindegewebsprotein. Die Haut enthält 80 % Kollagen Typ 1 und 20 % Kollagen Typ 3.

Was passiert bei der Kollagenunterspritzung?

Falten sind durch Alterungsprozesse oder Überbeanspruchung entstandene Aufwerfungen der Haut. Man verwendet eine Vielzahl von Kollagenfüllern, um die Zeichen der Hautalterung zu verringern, die Narben auszufüllen und Volumen hinzuzufügen, um das Aussehen des Gesichts zu verbessern.

Wofür werden Kollageninjektionen angewendet?

  • Erneuerung der Haut von Körper und Gesicht,
  • Erholung von Verletzungen und Hautschäden,
  • Wiederherstellen der Elastizität der Haut,
  • Beseitigen von Akne-Narben.

Wie läuft die Kollagenunterspritzung ab?

Zunächst wird ein Allergietest durchgeführt, normalerweise einen Monat vor der ersten Injektion. Als nächstes markiert der Arzt Punkte auf dem Gesicht, an denen Injektionen verabreicht werden.

Die Injektionsstellen werden mit einem antibakteriellen Mittel gereinigt. Dann wird ein Anästhetikum verwendet, um den Bereich zu betäuben, insbesondere wenn der Patient empfindlich auf Injektionen reagiert. In einigen Fällen enthält der Kollagenfüllstoff auch ein Anästhetikum. Die Injektionen selbst dauern nur wenige Minuten, einige Sekunden pro Injektion.

In den ersten 24 Stunden nach der Kollageninjektion können Schwellungen und Blutergüsse auftreten. Rötungen können eine Woche lang anhalten. Es wird empfohlen, in der ersten Woche nach der Injektion Stress, direktes Sonnenlicht und Alkohol zu meiden. Die Wirkung einer Kollageninjektion hält in der Regel etwa drei Monate an, kann jedoch bis zu zwei Jahre anhalten.

Dauer der Kollagenbehandlung

Kollageninjektionen werden mit einer dünnen, kurzen Mesotherapienadel im Abstand von 1 bis 3 cm intrakutan injiziert. Die allgemeine Behandlung besteht aus zwei bis vier Sitzungen, je nach Empfehlungen des Arztes und Hautzustand. Die ersten Ergebnisse können nach 7-14 Tagen gesehen werden. Um die volle Wirkung zu erzielen, sollten drei bis vier Sitzungen im Abstand von zwei Wochen durchgeführt werden. Nach einem vollständigen Verlauf der Injektionen gibt es offensichtliche Unterschiede in der Dichte und Elastizität der Haut. Wenn man Narben und tiefe Falten ausfüllt, benötigt man möglicherweise mehrere Injektionen.

Welche Gegenanzeichen gibt es für Kollagenunterspritzung?

Kollageninjektionen sollten gemieden werden, wenn folgende Indikationen vorliegen:

  • Schwangerschaft oder Stillzeit;
  • Hautkrankheiten;
  • akute allergische Reaktion;
  • Verletzung der Integrität der Haut;
  • Störungen in der Blutgerinnung;
  • Neigung zur Bildung kolloidaler Narben (Hautwulste);
  • Einnahme von Antibiotika;
  • Herpes in akuter Form;
  • Fieber.

 

 

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  Hautarztzentrum-Kiel

Herr Dr. Johannes A. Müller-Steinmann, Facharzt für Dermatologie - Naturheilverfahren in Kiel-Altstadt

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