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Krampfadern: Lasertherapie

Was bringt die Lasertherapie in der Behandlung von Krampfadern?

Die Lasertherapie behandelt Krampfadern durch Anwendung spezieller Laserstrahlen. Die Hauptindikation für die endovenöse Laserkoagulation ist das Vorhandensein eines klinisch auffälligen Blutrückflusses. Dies lässt auf fehlerhafte Venenklappen (Veneninsuffizienz) rückschließen. Um den Umfang des Eingriffs zu bestimmen, ist eine Untersuchung mit Ultraschall der Venen mit Doppler-Sonographie notwendig.

Krampfadern (auch: Varizen) sind Aussackungen von Venen (die zum Herzen hinführender Blutgefäße), die sich dadurch ergeben, dass die Venen auf Grund von Schwächen vorgeschalteter Venen überlastet werden.

Durchführung der endovenösen Laserkoagulation

Die endovenöse Laserkoagulation ist ein minimal-invasives Verfahren zur Behandlung von Krampfadern. Während des Eingriffs wird ein Laserstrahl in das Lumen der betroffenen Vene eingeführt und „verschweißt“ die innere Seite der Vene. Dies führt zur Unterbrechung des Blutflusses durch die Vene und zu ihrer Resorption.

Infolgedessen muss das venöses Blut durch gesunde Venen fließen, Symptome wie Schweregefühl und Schwellung der Beine verschwinden. Die endovenöse Laserkoagulation wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Kontrolle erfolgt mittels Ultraschalldiagnostik. Während der Laservenenbehandlung werden keine Laserschnitte vorgenommen. Nach Abschluss des Eingriffs wird eine spezielle Kompressionsbinde (Kompressionsstrumpf) angelegt.

Welche Vorteile hat die Methode

Anders als bei der chirurgischen Methode werden keine Schnitte durchgeführt, sodass keine eigentliche Rehabilitationsphase nötig ist. Ein Krankenhausaufenthalt ist nicht erforderlich, die Eingriffe werden ambulant durchgeführt. Nach dem Eingriff müssen nur mehrere Wochen spezielle Kompressionsstrümpfen getragen werden.

Es gibt folgende Vorteile der Lasertherapie:

  • fehlende operative Einschnitte, keine Vollnarkose, einfache und schnelle postoperative Rehabilitation;
  • nach dem Eingriff kann der Patient sofort sein normales Leben fortführen; gehen ist anfangs sogar absolut notwendig, Bettruhe ist absolut nicht erforderlich;
  • Sicherheit: die Lasertherapie wird unter kontinuierlicher Überwachung des Ultraschalls durchgeführt;
  • Schmerzfreie Behandlung unter Lokalanästhesie;
  • keine Narben.

In welchen Fällen kann die Lasertherapie nicht durchgeführt werden?

Es gibt folgende Kontraindikationen für endovenöse Laserkoagulation:

  • Veränderungen im Blutgerinnungssystem (dies erhöht das Thromboserisiko);
  • Übergewicht;
  • Arteriosklerose der Beine (chronische Erkrankung, bei der sich Cholesterin an den Gefäßwänden ablagert) oder Endarteriitis (chronische Gefäßerkrankung mit Schädigung der Beinarterien).

 

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