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Diabetes: Insulinpumpentherapie

Die Insulinpumpentherapie erfolgt durch eine operativ eingepflanzte Pumpe, die je nach Bedarf Insulin ausschüttet. Sie ist eine Alternative zu mehreren täglichen Insulininjektionen. Ein Diabetespatient trägt ein kleines Gerät, mit dem Insulin in den Körper injiziert wird. Genaue Dosierungen und individuelle Einstellungen tragen dazu bei, den Blutzuckerspiegel innerhalb des Zielbereichs zu halten.

Bei Diabetes ist die Aufnahme des mit der Nahrung aufgenommenen Zuckers in die Blutzellen durch Mangel an Insulin oder verminderte Empfindlichkeit der sonst insulinempfindlichen Zellen beeinträchtigt.

Alltag mit einer Insulinpumpe

Eine Insulinpumpe ist ein kleines elektronisches Gerät, das Insulin nach vorprogrammierten individuellen Einstellungen injiziert. Die Insulinpumpe wird für Patienten mit Typ-1 und Typ-2-Diabetes empfohlen, die Insulin einnehmen müssen. Mit der Insulinpumpe kann man die Arbeit der Bauchspeicheldrüse wie bei einer gesunden Person simulieren. Im Gegensatz zur Methode mit mehreren täglichen Injektionen wird in der Pumpe nur ein Insulin verwendet – kurz oder ultrakurz. Die konstante subkutane Insulininfusion macht häufige Injektionen überflüssig: schnell wirkendes Insulin wird rund um die Uhr in exakten Dosen verabreicht und entspricht genau den Bedürfnissen des Körpers.

Die Insulinpumpe kann für eine gewisse Zeit ausgeschaltet werden (z. B. beim Schwimmen, Baden oder aktiven Sportarten). In der restlichen Zeit kann die Pumpe an einem Hosengürtel oder in einer Tasche nah am Körper getragen werden.

Wie funktioniert eine Insulinpumpe?

Die Pumpe führt Insulin in zwei Modi ein: Basal und Bolus.

  • Basalmodus: Insulin wird kontinuierlich in kleinen Dosen entsprechend der programmierten Basalrate verabreicht, wobei der Insulinsekretionsprozess durch die Bauchspeicheldrüse einer gesunden Person imitiert wird (Nahrungsaufnahmezeiten nicht eingerechnet). Tagsüber kann man bis zu 48 verschiedene Basalraten (alle 30 Minuten) auswählen, wobei die individuellen Bedürfnisse des Körpers tagsüber, nachts und bei körperlicher Aktivität berücksichtigt werden. Die Basalrate wird vom Arzt anhand der individuellen Merkmale des Patienten bestimmt. Die Basalrate kann angepasst werden, um Änderungen im täglichen Regime widerzuspiegeln: Die Insulinabgabe kann vorübergehend ausgesetzt, erhöht oder verringert werden. Dies ist ein wichtiger Vorteil, der bei einer längeren Insulininjektion nicht zur Verfügung steht.
  • Bolusmodus: Insulin sollte zu den Mahlzeiten oder zur Korrektur eines hohen Blutzuckerspiegels verabreicht werden. Alle Insulinpumpen sind mit einem Bolusassistenten ausgestattet – einem speziellen Taschenrechner, mit dem man die erforderliche Bolusdosis anhand individueller Einstellungen berechnen kann.

Wie kommt das Insulin in den Körper?

In der Insulinpumpe befindet sich ein Behälter mit Insulin, aus dem mit einem Infusionsset Insulin in den Körper eingeleitet wird. Die Installation eines Infusionssets erfolgt mit einem speziellen Gerät zur Verabreichung eines Infusionssets. Insulin selbst wird durch einen kleinen flexiblen Schlauch unter der Haut injiziert. Das Infusionsset wird mit kleinen Schläuchen an das Reservoir angeschlossen, die bei Bedarf abgenommen werden können (z. B. beim Schwimmen, Duschen oder beim Sport).

 

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  Praxis Dr. Marcus Oechslen

Herr Dr. Marcus Oechslen

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