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Herzinfarkt

Der Herzinfarkt, auch „Myokardinfarkt“ oder „Herzanfall“ genannt, ist eine lebensbedrohliche Herzerkrankung, bei der der Verschluss eines Herzkranzgefäßes zum Absterben eines Herzgebietes führt.

Was ist eigentlich der Herzinfarkt?

Der Myokardinfarkt ist eine akute Form der koronaren Herzkrankheit. Sie tritt auf, wenn das Blut nicht mehr an einen Teil des Herzmuskels abgegeben wird. Wenn die Blutversorgung für 15-20 Minuten oder länger gestört ist, stirbt der „hungernde“ Teil des Herzens. Dieser Todesbereich (Nekrose) der Herzzellen wird als Myokardinfarkt bezeichnet. Der Blutfluss zum entsprechenden Teil des Herzmuskels ist gestört, wenn ein atherosklerotischer Plaque im Lumen eines der Herzgefäße unter dem Einfluss der Belastung zerstört wird und sich an der Schadstelle ein Blutgerinnsel bildet. Der Mensch verspürt in diesem Fall einen unerträglichen Schmerz hinter der Brust.

Wie gefährlich ist ein Myokardinfarkt?

Von allen Patienten mit akutem Herzanfall überlebt nur die Hälfte die Ankunft im Krankenhaus. Dieser Prozentsatz ist für Länder mit unterschiedlichem Notfallniveau nahezu gleich. Ein weiteres Drittel, der ins Krankenhaus aufgenommenen Menschen, stirbt vor der Entlassung wegen tödlicher Komplikationen. Und nach einem Herzinfarkt bleibt die Narbe, eine Narbe am Herzmuskel, ein Leben lang an seinem Platz.

Wen trifft der Herzinfarkt?

In der letzten Zeit wird der Myokardinfarkt schnell „jünger“. Heutzutage ist es nicht ungewöhnlich, dass Menschen – insbesondere Männer – um die 30 Jahre betroffen sind. Bei Frauen unter 50 Jahren ist der Herzinfarkt ein seltener Fall. Bis dahin werden ihre Gefäße durch Östrogene und andere Sexualhormone vor Atherosklerose geschützt. Aber mit Beginn der Menopause erleiden Frauen im Verhältnis häufiger einen Infarkt als Männer.

Was sind die Ursachen für einen Herzinfarkt?

Das Vorhandensein von mindestens einem der angeführten Faktoren erhöht das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden:

  • Die Hauptursache der Krankheit ist Atherosklerose, die weit verbreitet ist.
  • Vererbung: Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt, Hirnschlag, mindestens bei einem der direkten Verwandten – insbesondere, wenn es vor dem 55. Lebensjahr auftrat.
  • erhöhter Cholesterinspiegel im Blut (mehr als 5 mmol/l oder mehr als 200 mg/dl, dann empfiehlt sich eine differenzierte Betrachtung der LDL- und HDL-Partikel).
  • Rauchen (einer der wichtigsten Risikofaktoren!),
  • Übergewicht und vorwiegend sitzende Lebensweise,
  • Stress und emotionale Überlastung,
  • Bluthochdruck (mehr als 140/90 mmHg in jedem Alter),
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).

Behandlung und Rehabilitation vom Herzinfarkt

Bei geringstem Verdacht auf einen Herzinfarkt sofort die Notrufnummer „112“ rufen – je  früher, desto besser. Schließlich können die Ärzte nur in den ersten Stunden mit speziellen Medikamenten das „frische“ Gerinnsel auflösen und den Blutfluss in der Herzkranzarterie wiederherstellen. Dann sollten sie die Bildung neuer Blutgerinnsel verhindern. Zu diesem Zweck werden Medikamente eingesetzt, die die Blutgerinnung verlangsamen. Eines der zuverlässigsten Medikamente ist Acetylsalicylsäure. Es reduziert die Anzahl der Komplikationen und verlängert das Leben von Menschen, die einen Herzinfarkt erlitten haben.

Weiterführende Behandlungsmöglichkeiten bei Herzinfarkt-Patienten

In den letzten Jahren wurden nicht nur Medikamente zur Behandlung von Herzinfarkten eingesetzt. Zu den so genannten invasiven Methoden gehört insbesondere die Koronarballon-Angioplastie. Die Angioplastie wird eingesetzt, wenn die medikamentöse Therapie wirkungslos ist.

In einem anderen Fall kann ein Herzchirurg eine aortokoronare Bypass-OP durchführen. Bettruhe ist in den ersten Tagen absolute Pflicht: Während dieser Zeit kann ein beschädigtes Herz möglicherweise nicht in der Lage sein, selbst den kleinsten Belastungen standzuhalten. Heutzutage ist die Bettruhe deutlich reduziert. Aber dennoch: mindestens drei Tage nach einem Herzinfarkt soll der Patient im Bett liegen. Dann darf man sitzen, später aufstehen, gehen und laufen.

 

 

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