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Psychotherapie: Krisenintervention

Die Krisenintervention ist die kurzfristige Unterstützung in einer Krisensituation, z. B. bei der Bewältigung des Verlustes eines nahen Angehörigen. Um eine Person bei der Bewältigung einer psychosozialen Krise zu unterstützen (verursacht durch die Lebensumstände oder den natürlichen Verlauf der Persönlichkeitsentwicklung), gibt es eine spezielle Richtung – die Krisenpsychotherapie.

Notwendigkeit einer Krisenintervention

Diese Art der Psychotherapie soll Menschen helfen, die sich in einer schweren Depression befinden, unter starken Angstzuständen, Ängsten und Phobien leiden und häufig den Sinn des Lebens verloren haben. Soziales- oder Massentrauma betrifft eine große Gruppe oder Gesellschaft. Dies sind Fälle wie Terroranschläge und Naturkatastrophen.

Man unterscheidet folgende Anzeichen einer Krise:

  • Überempfindlichkeit;
  • geringe Konzentration;
  • Selbstzweifel;
  • Unfähigkeit, mit Problemen umzugehen;
  • Appetitlosigkeit;
  • Schlaflosigkeit;
  • mangelndes Interesse an sozialen Aktivitäten;
  • körperliche Symptome: Zittern, Schwindel, Schwäche, Schüttelfrost, Ohnmacht, Kopfschmerzen, Schwitzen, Müdigkeit;
  • emotionale Symptome: Apathie, Depression, Gereiztheit, Angst, Panik, Hoffnungslosigkeit, Wut, Angst, Schuld.

Welche Prinzipien der Krisenintervention gibt es?

  1. Grundsatz: Da die Möglichkeit besteht, dass der Betroffene in einer tiefen Krise zerstörerisch (destruktiv) handelt, sollte die Intervention so bald wie möglich durchgeführt werden.
  2. Grundsatz: Man muss den Betroffenen Methoden und Werkzeuge zur Verfügung stellen, die sie benötigen, um sich in einen normalen Zustand zu versetzen.
  3. Grundsatz: Ziel ist es, das Verständnis des Ereignisses durch den Umgang mit der Situation zu erleichtern. Dies geschieht, um dem Betroffenen ein besseres Verständnis des Geschehens zu vermitteln und ihm zu ermöglichen, seine Gefühle bezüglich der Erfahrung auszudrücken.
  4. Grundsatz: Der Berater sollte den Betroffenen bei der Lösung von Problemen im Kontext der Situation unterstützen und Gefühle hervorrufen. Dies ist notwendig für die Rückkehr zur Selbstständigkeit.
  5. Grundsatz: Dem Betroffenen Arbeitsmethoden zur Verfügung stellen, die er in Zukunft selbstständig anwenden kann.

Phase der Krisenintervention

  • Herstellung eines therapeutischen Kontakts.
  • Offenlegung von Suizidereignissen.
  • Mobilisierung adaptiver Varianten von Bewältigungsverhalten und Personenschutz.

Welche Formen der Krisenintervention gibt es?

Die Krisenintervention wird in drei Grundformen angewandt: individuelle, familiäre und Gruppenintervention.

  • Individualintervention: Das Zuhören des Patienten ist das Hauptelement bei der Offenlegung von Selbstmordgefühlen. Konfrontation und andere aktive Elemente der Psychotherapie sind ausgeschlossen.
  • Familienkrisenintervention ist in einer Situation gezeigt, in der der Krisenzustand durch familiäre und häusliche Konflikte bestimmt wird. Die besondere Bedeutung solcher Konflikte scheint darin zu liegen, dass ein Betroffener die Unterstützung seines engsten Kreises verliert und ein Gefühl der Einsamkeit inmitten emotionaler Isolation entwickelt. Es gibt zwei Varianten dieser Konflikte: Ehe- und Familienkonflikte sowie Konflikt zwischen Verwandten.
  • Gruppenintervention ist eine sehr spezifische Form der Krisenintervention. Die Indikationen für diese sind die Bereitschaft, Probleme in einer Gruppe zu diskutieren, die Meinungen der Gruppenmitglieder zum Zwecke der therapeutischen Umstrukturierung zu berücksichtigen und wahrzunehmen. Dies ist notwendig, um die Krise zu lösen und ihren Rückfall in Zukunft zu verhindern.

 

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