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Wechseljahresbeschwerden

Beschwerden während der Wechseljahre (Menopause) entstehen durch hormonelle Umstellungen am Ende der fruchtbaren Phase der Frau, ca. um das 50. Lebensjahr herum. Die Hauptursache für diese Beschwerden ist eine starke Veränderung des Hormonstatus.

Was ändert sich in der Menopause?

Eine Abnahme und anschließende Einstellung der Ausscheidung von Sexualhormonen (Östrogen und Progesteron) beeinflusst nicht nur den Zustand und die Funktionen des Fortpflanzungssystems. Daher führt der Östrogenmangel während und nach der Menopause zu Veränderungen im kardiovaskulären, muskulären, nervösen und endokrinen System. Dies wiederum beeinflusst den Stoffwechsel, die emotionale und mentale Sphäre usw.

Welche Beschwerden können auftreten?

In den Wechseljahren können mehr oder weniger schmerzhafte Begleiterscheinungen in verschiedenen Körperteilen auftreten. Insbesondere in Kombination mit anderen Symptomen der Menopause können diese sehr intensiv sein.

  • Schmerzen im unteren Rückenbereich: In den Wechseljahren haben Schmerzen im unteren Rückenbereich meist einen ziehenden, schmerzenden Charakter. In den meisten Fällen liegt dies an Veränderungen des Fortpflanzungssystems aufgrund der geschwächten Aktivität der Eierstöcke. Unangenehme Empfindungen im unteren Rückenbereich werden in diesem Fall oft von Schmerzen im Unterbauch begleitet. Schmerzen im unteren Rücken, verstärkt durch Bücken und körperliche Anstrengung, zeigen Probleme mit der Wirbelsäule an. Das Risiko der Entwicklung oder Verschlimmerung von Rücken- und Wirbelsäulenerkrankungen kann durch die Menopause verstärkt werden.
  • Gelenkschmerzen: Beschwerden über Gelenkschmerzen sind sehr typisch für Frauen, die in die Wechseljahre gekommen sind. Die Kollagensynthese wird gehemmt, was zu Arthrose führen kann.
  • Bauchschmerzen: Geringfügige Schmerzen im Unterbauch während der Menopause treten auf, wenn die Funktion der Geschlechtsorgane nachlässt.
  • Kopfschmerzen: Viele Frauen leiden in dieser Phase an Kopfschmerzen und Migräneanfällen. Bereits vorhandene Kopfschmerzbeschwerden können durch die Menopause verstärkt werden. Die psychogene Natur von Kopfschmerzen in den Wechseljahren kann nicht ausgeschlossen werden: Die typischen Begleiter – wie emotionales Ungleichgewicht, Reizbarkeit, Depression, Schlafstörungen – selbst können Kopfschmerzen auslösen oder verschlimmern.
  • Schmerzen in der Brust: Häufig erleben Frauen unangenehme Empfindungen in ihren Brüsten. Überempfindlichkeit und Schmerzen treten wie vor der Menstruation zyklisch auf und werden durch Änderungen des Geschlechtshormonspiegels verursacht. Manchmal gibt es scharfe, einseitige Schmerzen, die so plötzlich verschwinden, wie sie erscheinen.
  • Weitere typische Beschwerden: Überempfindlichkeit und nervöse Reizbarkeit, instabiler Blutdruck, Unwohlsein, allgemeine Schwäche, Schwindel, Übelkeit, Hitzewallungen und Schweißausbrüche.

Bewegung hilft gegen die Schmerzen

Um die Wechseljahresbeschwerden zu reduzieren und die Gesundheit zu erhalten, hilft es, Sport zu treiben. Es beugt der Entstehung von Übergewicht und Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule vor. Bei Schmerzen und anderen pathologischen Symptomen der Wechseljahre wird eine abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Vitaminen, Milchprodukten (Kalzium), Obst und Gemüse, Nüsse und Eiern empfohlen. Bei Schmerzen in den Knochen und Gelenken kann zusätzlich die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein.


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