Psychosomatik / Psychosomatische Grundversorgung
Was ist Psychosomatik?
Die Psychosomatik ist eine Richtung in der Medizin und Psychologie, die den Einfluss psychologischer Faktoren (Gefühle, Emotionen, Erfahrungen) auf das Auftreten von Körperkrankheiten untersucht.
Der Zweck der psychosomatischen Grundversorgung ist die Reduzierung des Risikos von psychosomatischen Erkrankungen. Darum ist es wichtig zu lernen, wie man mit den entsprechenden Emotionen richtig umgeht.
Was sind psychosomatische Störungen?
Psychosomatische Störungen sind Krankheiten, verschiedene Arten von Beschwerden und Störungen der Körperfunktion, die hauptsächlich unter dem Einfluss psychischer Ursachen auftreten. Bei einer Person mit einer psychosomatischen Erkrankung äußern sich emotionale Erfahrungen in Form von körperlichen Symptomen, zum Beispiel:
- Agoraphobie ist eine Angst vor offenem Raum. Menschen mit Agoraphobie können bei dem bloßen Gedanken, das Haus zu verlassen, Angst und sogar körperliche Beschwerden verspüren.
- Panikattacken – Angstzustände, Atemnot, Magenbeschwerden. Panikattacken können so stark sein, dass es einem Menschen so vorkommt, als könne er sterben.
- Psychosomatische und psychische Probleme bei älteren, sitzenden und schwer kranken Patienten, die physisch nicht in der Lage sind, das Haus zu verlassen.
- Psychische Probleme bei Frauen in der Zeit nach der Geburt, einschließlich solcher, die mit der Unfähigkeit verbunden sind, das Kind zu beruhigen, und mit familiären Konflikten umzugehen.
Welche Erkrankungen entstehen durch psychosomatische Störungen?
Infolge der psychosomatischen Störungen können sich bestimmte Krankheiten entwickeln:
- Asthma tritt auf, nachdem Angst oder Stress aufgetreten sind. Angst verursacht eine Verzögerung der Atmung, erhöhte Herzfrequenz und der Blutdruck steigt.
- Diabetes (Zuckerkrankheit): Die Ursache dieser Krankheit wird als schwerer Stress, Angst oder emotionaler Stress bezeichnet.
- Psoriasis: Diese Krankheit entsteht durch Angstzustände, Stress und Gefühle der Hoffnungslosigkeit.
- Onkologische Erkrankungen. Es gibt viele Gründe, die als Auslöser für die Entstehung solcher Krankheiten dienen können: erlebte Trauer, unerwiderte Gefühle, Einsamkeit.
- Erkrankungen des Halses: Halsschmerzen sind in erster Linie mit Beschwerden und unausgesprochenen Meinungen verbunden sowie der Angst, nicht gehört zu werden.
Welche Behandlungsmethoden setzt man in der Psychosomatik ein?
Jede Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen beginnt nach einer vollständigen Diagnose des Körpers des Patienten. Oft liegt das Problem im psychologischen Faktor – starker Stress. Wenn eine Person alles Ungesagte in sich behält, führt die psychologische Unterdrückung früher oder später zu negativen Ergebnissen.
Die Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen umfasst die Psychotherapie, die dazu beiträgt, all die verborgenen Ängste und Trauer aufzudecken, die zu einer gefährlichen Krankheit geführt haben.
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