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Krampfadern: Verödung

Krampfadern oder Varizen sind Aussackungen von Venen (die zum Herzen hinführenden Blutgefäße), die sich dadurch ergeben, dass die Venen auf Grund von Schwächen vorgeschalteter Venen überlastet werden. Bei der Krampfaderverödung (engl. varicose vein sclerotherapy) wird ein Medikament in die kranke Vene gespritzt, das eine Entzündung in der Vene bewirkt, wodurch diese abgebaut wird. Diese Behandlung von Krampfadern kann aus rein ästhetischen Gründen durchgeführt werden. Mit der Verödung können aber auch funktionseingeschränkte Vene „stillgelegt“ werden, so dass von ihnen kein Thromboserisiko mehr ausgehen kann.

Was passiert bei der Verödung?

Beim Veröden der Krampfadern werden die betroffenen Blutgefäße nicht entfernt. Sie verbleiben im Körper, aber die Gefäßwände werden so verändert, dass kein Blut mehr fließen kann. Die eingespritzten Präparate führen zum Wachstum von Bindegewebe in der Vene, das das Gefäß vollständig verstopft. Der Prozess wird durch eine Veränderung der Struktur ​​der Venenwand unter dem Einfluss von Medikamenten und die Stimulation der glatten Muskulatur im Bereich der Gefäßwand angeregt. Infolgedessen ist das Innere der Vene mit Bindegewebe gefüllt und es kann kein Blut mehr dadurch fließen.

Durchführung der Verödung

Vor Beginn der Krampfaderbehandlung wird eine vollständige Untersuchung durchgeführt – erforderliche Labortests und Ultraschalluntersuchungen der unteren Extremitäten werden durchgeführt. Dies ist wichtig, damit ausgedehnte Verletzungen der Venen oder schwere Deformitäten in den tiefen Venen ausgeschlossen sind.

Da die Krampfaderverödung ambulant durchgeführt wird, muss der Patient nicht in der Klinik bleiben. Die Operation erfolgt nahezu schmerzfrei, nur ein leichtes Brennen ist nach der Injektion möglich. Eine Narkose ist nicht erforderlich. Nach der Sklerotherapie wird ein elastischer Verband angelegt, dessen Tragezeit vom behandelnden Gefäßchirurgen festgelegt wird. Nach dem Eingriff muss der Patient 40 Minuten spazieren. Es wird empfohlen, während des gesamten Verlaufs der Krampfaderverödung und für den nächsten Monat Kompressionsstrümpfe zu tragen. Der Arzt stellt hierfür das entsprechende Rezept aus.

Welche Kontraindikationen zu dieser Therapie gibt es?

Die Voruntersuchungen ermöglichen es,  individuelle Kontraindikationen für eine Verödung zu identifizieren. Krampfaderverödungen sollten u. a. nicht durchgeführt werden bei:

  • Allergien gegen die eingesetzten Medikamente;
  • Arteriosklerose der Gefäße, insbesondere bei Bereichen mit Durchblutungsstörungen;
  • Vorliegen vaskulärer Störungen bei Diabetes;
  • Störungen im Blutgerinnungssystem;
  • Schwangerschaft;
  • Thrombophlebitis (aktute Thrombose und chronische Entzündung der oberflächlichen Venen).

Mögliche Nebenwirkungen des Eingriffs: Hyperpigmentierung, Hautnekrose, tiefe und / oder oberflächliche Venenthrombose, allergische Reaktionen, Thromboembolie.

 

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