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Endometriose

Was ist die Endometriose?

Die Endometriose ist ein pathologischer Prozess der Ausbreitung des Endometriums (der inneren Schicht der Gebärmutterwand) über seine normale Position hinaus. Da sich auch diese Gebärmutterschleimhaut im Laufe des Menstruationszyklus verändert, können bei der normalen Regelblutung zusätzliche Schmerzen auftreten. Die häufigste Endometriose der Gebärmutter tritt bei Frauen im Alter von 25 bis 30 Jahren auf. Man unterscheidet bei der Ausbreitung vier Stadien:

  1. Stadium – ein oder mehrere kleine Herde der Krankheit sind erkennbar.
  2. Stadium – kleine Herde beginnen tief in das von ihnen betroffene Gewebe hineinzuwachsen.
  3. Stadium – es gibt sowohl oberflächliche Herde der Endometriose als auch tiefe. Es können blutgefüllte Neubildungen an den Eierstöcken auftreten.
  4. Stadium – Vorhandensein multipler und tiefer Endometrioseherde, die Vermehrung von Zysten an den Eierstöcken und das Auftreten von Adhäsionen (Verklebungen) zwischen den Organen des kleinen Beckens.

Welche Risikofaktoren sind bekannt?

Gegenwärtig sind die genauen Ursachen für die Entstehung einer Endometriose nicht bekannt. Es wurden jedoch mehrere Faktoren identifiziert, die das Risiko für das Auftreten der Krankheit erhöhen. Unter ihnen:

  • genetische Veranlagung;
  • erhöhter Östrogenspiegel im Blut;
  • komplizierte Geburt und Erstgeburt bei einer Frau über 30 Jahren;
  • Abtreibungen.

Welche Symptome der Endometriose manifestieren sich?

Manchmal ist die Endometriose lange Zeit asymptomatisch. Aber die meisten Patienten zeigen folgende Symptome:

  • Schmerzen im Unterbauch und in der Lendengegend von unterschiedlicher Intensität;
  • erhöhte Schmerzen während der Menstruation;
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr;
  • Blutungen aus dem Rektum bei Endometriose im Darm;
  • Schmerzen beim Wasserlassen, Färbung des Urins in rosa Farbe;
  • Anfälle von akuten Bauchschmerzen.

Welche Arten der Diagnose von Endometriose werden eingesetzt?

Der Arzt befragt und untersucht die Frau sorgfältig und weist sie dann entsprechenden Untersuchungen zu:

  • gynäkologisch – bei Verdacht auf Endometriose muss man vor der Menstruation untersucht werden;
  • Kolposkopie (Gebärmutterhalsspiegelung) zur Aufklärung von Lage und Form der Läsion, Gewebebiopsie;
  • Ultraschall des Beckens und Bauches, um Endometrioseherde zu finden;
  • eventuelle Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) bei Verdacht auf entfernte Läsionen.

Wie kann man die Endometriose behandeln?

Die Behandlung kann sehr unterschiedlich sein, weil die Endometriose selbst auch unterschiedlich sein kann. Wichtig ist das Alter der Patientin sowie die Prävalenz (Kennzahl für die Krankheitshäufigkeit) und Lokalisierung des Prozesses sowie die mögliche Planung einer Schwangerschaft.

Bei der medikamentösen Behandlung bekommen  Patienten anfangs kombinierte Östrogen-Gestagen-Präparate verabreicht, die die Östrogenproduktion und den Eisprung unterdrücken. Dazu kommen Progesteron und andere Arzneimittel.

Chirurgische Methoden werden bei mittelschwerer bis schwerer Endometriose allein oder in Kombination mit Medikamenten angewendet. Bei der Laparoskopie (Bauchspiegelung) beseitigt der Chirurg Endometrioseherde und deren Folgen (Verwachsungen und Zysten). Einige Patienten benötigen jedoch eine radikale chirurgische Behandlung – Entfernung der Gebärmutter und der Gliedmaßen. Eine solche Behandlung erfolgt nach 40 Jahren mit aktivem Fortschreiten der Krankheit.

 

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