Zahnschmuck ist auf den Zähnen angebrachter Schmuck, wie beispielsweise Tattoos oder Strass-Steinchen, zur optischen Aufwertung der Zähne. Hierbei handelt es sich um Miniaturdekorationen für Zähne, die mithilfe einer speziellen Zusammensetzung auf der Oberfläche der Schmelzschicht angebracht werden. Die Größe des Zahnschmucks beträgt normalerweise ein bis vier Millimeter.
Meistens als Accessoire verwendet, kann Zahnschmuck aber auch einen vorhandenen Defekt der Zahnoberfläche verbergen: Flecken auf dem Zahnschmelz, Verdunkelung der Füllung. Mithilfe dieser Art von Schmuck lassen sich zudem kleine Defekte des Zahnschmelzes, zum Beispiel Risse, verbergen. Man kann den Schmuck auch an Kronen oder Implantaten anbringen.
Die Anbringung von Zahnschmuck nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und umfasst die folgenden Schritte:
Das Anbringen von Zahnschmuck dauert in den meisten Fällen nicht länger als etwa zehn Minuten und ist völlig schmerzlos. Der Schmuck wird am häufigsten auf den oberen mittleren oder seitlichen Schneidezahn und manchmal auf mehrere Zähne gleichzeitig gelegt. Ein spezieller Zahnkleber wird für eine bessere Haftung auf der Oberfläche aufgetragen. Die Oberfläche des ausgewählten Zahns wird mit einer speziellen Paste gereinigt. Anschließend wird zehn bis 15 Sekunden lang ein Gel auf die Kontaktpunkte des Schmucks aufgetragen, in dem sich Säure befindet, um den Zahnschmelz zu entfetten.
Nach dem Trocknen des Gels trägt der Zahnarzt zusätzlich einen Spezialkleber auf die Zahnoberfläche auf. Anschließend klebt er den Schmuck mithilfe eines Applikators auf die Zahnoberfläche. Zur Fixierung des Schmucks härtet man das Fixiermaterial mit einer Polymerisationslampe aus. Anschließend erfolgt eine Politur des Zahns, um überschüssiges Material zu entfernen.
Das Entfernen von Zahnschmuck beschädigt nicht den Zahnschmelz.
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