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Wurzelbehandlung: Spezialist für Endodontie (DGZ)

Was bedeutet der Begriff „Spezialist für Endodontie“?

Ein Spezialist für Endodontie ist ein hochspezialisierter Zahnarzt für Wurzelkanalbehandlung. Bei der Arbeit muss der Zahnarzt ein spezielles Mikroskop verwenden. Mit dünnen flexiblen Instrumenten behandelt er die Wurzelkanäle in einer bestimmten Form und füllt sie dann mit Füllungsmaterialien.

Zahnärzte dürfen die Bezeichnung „Spezialist für Endodontie“ führen, wenn sie den Fortbildungskurs der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung e. V. erfolgreich absolviert haben.

Welche Krankheiten behandelt ein Endodontie-Spezialist?

Die häufigsten Krankheiten, die Endodontologen behandeln, sind:

  • Entzündung des neurovaskulären Zahnmarks (Pulpa): Pulpa ist ein weiches Gewebe, das Nerven, Blut- und Lymphgefäße des Zahns enthält. Es befindet sich in der Pulpakammer in der Zahnkrone und in den Wurzelkanälen des Zahns. Die Hauptursache für Erkrankungen der Pulpa sind aus der Karieshöhle eindringende Mikroorganismen, traumatische Zahnverletzungen, Durchblutungsstörungen, Nervenschäden, Parodontose.
  • apikale Parodontitis: Entzündung an der Wurzelspitze eines Zahnes;
  • Entzündung des Knochens um die Zahnwurzel bei Zahnschmerzen mit Schwellung.

Welche Symptome erfordern eine Behandlung durch einen zertifizierten Endodontologen?

Bei folgenden Anzeichen sollte ein Spezialist aufgesucht werden:

  • schmerzhafte (lang anhaltende) Reaktion auf warme und kalte Speisen;
  • Schmerzen beim Beißen, Empfindlichkeit beim Berühren der Zähne;
  • Zahnverfärbung;
  • wiederholte Wurzelbehandlung;
  • Operation an den Zahnwurzeln (Perforation, Resektion);
  • Verletzungen der Zähne, Wurzeln oder des Zahnhalteapparats (Brüche der Wurzeln und Zähne, Versetzungen der Zähne).

Behandlungsphasen der Wurzelbehandlung

In der endodontischen Zahnheilkunde gibt es drei Hauptphasen:

  1. Bereitstellen des Zugangs zum Kanal;
  2. Entfernen des Inhalts aus dem Kanal und Vorbereiten des Kanals zum Versiegeln;
  3. Kanalfüllung mit einem inerten Material, das eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet.

In der ersten Phase schafft der Arzt durch die Zahnkrone den Zugang zur Pulpakammer. Um Schmerzen zu lindern, werden Betäubungsmittel eingesetzt.

Nach dem Öffnen der Pulpakammer wird in einem zweiten Schritt der gesamte beschädigte und nicht lebensfähige Zellstoff aus der Kammer und den Wurzelkanälen entfernt. Man reinigt und dehnt Wurzelkanäle aus. Zur Zerstörung von Mikroorganismen und zur Vorbeugung von Infektionen können medizinische Substanzen in die Wurzelkanäle eingebracht werden, während die Zahnkrone für eine Weile mit einer temporären Füllung verschlossen wird. Arzneimittel werden in Form von Lösungen oder Füllpasten verwendet, die in den behandelten Wurzelkanal eingebracht werden, um durch die Wurzelspitze auf den Entzündungsherd einzuwirken und um das Gewebe zu regenerieren. Wenn die Pulpa stark infiziert ist, kann der Arzt die Zahnhöhle mehrere Tage offen lassen, um eine Infektion über die Kanäle zu ermöglichen.

In der dritten Phase der endodontischen Behandlung geht es um die dauerhafte Füllung der Zahnkanäle und die Platzierung einer Versiegelung. Die Ergebnisse dieser Behandlung werden durch Röntgenbilder der Zähne ausgewertet.

 

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