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Wundheilungsstörungen

Was sind Wundheilungsstörungen?

Wundheilungsstörungen sind Störungen, bei denen eine Verletzung nicht richtig oder verzögert verheilt. Das kann verschiedene Ursachen haben, z. B. Diabetes (Zuckerkrankheit).

Die Wunden sind kleine, meist nicht lebensbedrohliche Hautveränderungen. Sie müssen richtig gepflegt werden, um Infektionen und Geschwüre zu vermeiden. Die Geschwindigkeit der Wundheilung hängt unter anderem von der Immunität ab. Wenn der Körper in ausreichenden Mengen über Schutzmechanismen verfügt, verhindert dies das Auftreten von Infektionen und trägt zur raschen Heilung der Haut bei. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt, verlangsamen sich die Wiederherstellungsprozesse.

Welche Arten von Wunden unterscheidet man?

Unter Berücksichtigung der Tiefe der Beschädigung der Oberflächenschicht der Haut werden Schürfwunden und Kratzer bedingt in zwei Arten eingeteilt:

  • Oberflächliche Wunden: Dazu gehören auch Mikroverletzungen, die eine Person im Alltag durch Fahrlässigkeit erleiden kann. Kratzer sind flach, so dass sie in der Regel schnell passieren können.
  • Tiefe Wunden: Sie können auftreten, wenn ein Messer, Glasscherben, Holzspäne usw. unsachgemäß behandelt werden. Es ist wichtig, einen tiefen Kratzer sofort zu spülen und ihn mit einem Antiseptikum zu behandeln, um eine Infektion zu verhindern. Der Heilungsprozess bei tiefen Schürfwunden und Kratzern dauert durchschnittlich eine bis anderthalb Wochen.

Bei welchen Erkrankungen treten Wundheilungsstörungen auf?

Ist die Erstversorgung einer Wunde korrekt, verläuft die Heilung in der Regel komplikationslos. Aber es gibt Situationen, in denen ein Kratzer am Arm, Gesicht oder Körper lange Zeit nicht beachtet wird – sieht nach 3-5 Tage entzündet aus, ist schmerzhaft bei Berührung, blutet und hat Eiter. Einige Krankheiten können zu Wundheilungsstörungen führen:

Besonders gefährliche Situation ist bei Diabetes. Diese Krankheit provoziert solches Phänomen, wie der sogenannte diabetische Fuß. Bei Patienten mit Diabetes bilden sich häufig Risse und Eiterung. Sogar eine kleine Wunde kann unbehandelt bis zum Tod führen. Hoher Blutzucker wirkt sich negativ auf die Funktion der Blutgefäße aus. Infolgedessen leiden die Gewebe unter einem Mangel an angemessener Nährstoffversorgung und regenerieren sich langsamer.

Es wird auch festgestellt, dass z. B. Cremes nicht immer die erwartete Wirkung haben, wenn

  • der Patient einen niedrigen Hämoglobinspiegel im Blut hat,
  • das Immunsystem nach einer Vorerkrankung stark geschwächt ist,
  • ein Mangel an Vitaminen und Spurenelementen vorliegt,
  • der Betroffene unter starker Erschöpfung leidet.

 

 

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