Arzt finden: Schielen (Strabismus) (1 Treffer) - Seite 1

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Welche Arten von Strabismus gibt es?

Beim Schielen unterscheidet man folgende Arten:

  • Konvergentes, divergentes und vertikales Schielen: In der Regel ist der Strabismus horizontal (konvergierend oder divergierend), manchmal jedoch vertikal (mit einer Verschiebung nach oben oder unten).
  • Monokularer und alternierender Strabismus: Bei monokularem Strabismus schielt nur ein Auge, das das Gehirn nicht mehr benutzt. Beim Wechseln schielt das eine oder andere Auge und das Gehirn verwendet abwechselnd Signale von ihnen. In diesem Fall wird das Sehvermögen viel weniger eingeschränkt;
  • Freundliches und gelähmtes Schielen: Bei einem freundlichen Schielen ist der Ablenkwinkel des blinzelnden Auges gleich dem Ablenkwinkel des gesunden Auges. Obwohl die Augenmuskeln unterschiedlich entwickelt sind, sind beide Augäpfel beweglich. Ein freundliches Schielen entwickelt sich häufig als Folge von Kurzsichtigkeit, normalerweise bei Kindern im Alter von zwei bis vier Jahren, und wird durch eine Brille korrigiert;
  • Paralytischer Strabismus wird durch Lähmung oder Schädigung der Augenmuskulatur (infolge der Verletzung der Muskeln selbst oder ihrer Versorgung von Nervengewebe) verursacht. Ein solcher Strabismus wird durch eine Brille nicht korrigiert;
  • Das entgegenkommende, teilweise entgegenkommende und nicht entgegenkommende Schielen: Der entgegenkommende Strabismus tritt normalerweise bei Kindern im Alter von drei bis vier Jahren infolge der Anpassung des Auges an Myopie (Kurzsichtigkeit) auf. Diese Art von Strabismus ist mit Brille gut behandelbar.

Welche Behandlung von Schielen soll angewendet werden?

Die Therapie von Schielen beginnt zum Zeitpunkt der Diagnose und kann zwei bis drei Jahre dauern. Zur Korrektur von Sehstörungen empfiehlt der Augenarzt, ständig eine Brille zu tragen. Ein ebenso wichtiger und wirksamer Teil der Behandlung ist die systematische Durchführung von Korrekturübungen, die die geschwächten Muskelgruppen unter Druck setzen.

Wenn konservative Methoden bei der Behandlung des begleitenden Strabismus nicht wirksam waren oder der Patient einen paralytischen Strabismus hat, wird dem Patienten empfohlen, sich einer chirurgischen Behandlung zu unterziehen. Eine Operation ist sowohl bei paralytischem Schielen als auch bei der Ineffektivität einer therapeutischen Behandlung von freundlichem Schielen angezeigt. Bei Kindern wird eine Operation am häufigsten im Alter von drei bis sechs Jahren durchgeführt.

 

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  AOZ

Herr Andreas Otto

Facharzt für Augenheilkunde
Heegbarg 2
22391 Hamburg-Poppenbüttel


Telefon: 040 / 53 04 88 77


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