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Pädophilie

Was ist Pädophilie?

Es handelt sich um eine psychische Störung, die mit imaginären oder tatsächlichen sexuellen Aktivitäten verbunden ist, die sich an Kinder richten, die noch nicht in der Pubertät sind. Pädophilie ist in den meisten Fällen eine angeborene Anomalie.

Was kennzeichnet pädophile Personen?

Das Hauptmerkmal der Pädophilie ist ein sexuelles Interesse an Kindern. Im verborgenen Verlauf einer Erkrankung kann ihre Aktivierung in einigen Erscheinungsformen des kindlichen Verhaltens in Form von kindgemäßer Kleidung und Kommunikation auftreten.

Erkennt der Betroffene selbst eine Störung seines sexuellen Interesses, kann er den Rat eines Spezialisten mit Beschwerden über das Entstehen von pathologischem und ausgeprägtem Verlangen bei Kindern und Jugendlichen einholen. Nicht selten wird die psychische Störung vor dem Hintergrund einer schweren Drogen- oder Alkoholvergiftung beobachtet. Selbständige Versuche, mit pädophiler sexueller Orientierung umzugehen, führen oft zu Depressionen.

Diagnose von Pädophilie

Das klinische Bild der Erkrankung ist gekennzeichnet durch die Entwicklung einer dominanten oder systematischen Anziehung, die sich an ein Kind richtet, das noch nicht das Pubertätsalter erreicht hat. Sexuelle Anziehung kann entweder auf ein Kind gleichen Geschlechts oder anderen Geschlechts gerichtet sein.

Pädophilie wird diagnostiziert, wenn der Patient über 16 Jahre alt ist, aber das Ziel seines sexuellen Verlangens ein Kind im Alter von ca. 5 Jahren ist.

Wie behandelt man Pädophilie?

Das pathologische sexuelle Interesse an Kindern ist sehr schwer zu behandeln. Zunächst müssen der Wunsch und die unglaubliche Willenskraft des Patienten selbst vorliegen, an der Situation etwas zu verändern. Bei den psychologischen Therapiemethoden können sehr gute Ergebnisse mit der Verhaltenstherapie erreicht werden. Die Psychoanalyse wird auch in der Arbeit mit solchen Patienten eingesetzt. Bei der Therapie geht es nicht darum, die pädophile Orientierung zu unterdrücken, sondern das allgemeine sexuelle Verlangen des Patienten zu reduzieren.

In der Pharmakotherapie werden zwei Arten von Medikamenten eingesetzt: Antidepressiva (zur Behandlung von Depressionen) und Antiandrogene (zur Hemmung der männlichen Sexualhormone). Jedoch vermag die Verwendung eines Medikaments nicht die sexuelle Umstellung einer Person erreichen. In diesem Fall ist die medikamentöse Therapie vielmehr eine Hilfsmethode zur Verhaltenstherapie.

 

 

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  Praxis Dr. Henner Will

Herr Dr. Henner Will

FA für Kinder-/Jugendpsychiatrie, FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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69120 Heidelberg


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