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Myomentfernung / Myomembolisation

Ein Myom ist eine gutartige Neubildung des Muskelgewebes der Gebärmutter. Bei Beschwerden kann es durch eine unter Röntgenkontrolle durchgeführte Verödung (Embolisation) der versorgenden Blutgefäße abgetötet werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, durch Hysterektomie oder Myomektomie ein Myom komplett zu entfernen.

Wie läuft die Embolisation der Gebärmutterarterien ab?

Die Uterusarterien-Embolisation (UAE) ist eine Alternative zur chirurgischen Entfernung des Uterusmyoms. Sie ist ein modernes, minimal-invasives Verfahren. Der Arzt macht eine kleine Punktion im Leistenbereich unter Lokalanästhesie. Dabei wird ein dünner Katheter in die Oberschenkelarterie und dann in die Gebärmutterarterien gespritzt, die die myomatösen Knoten mit Blut versorgen.

Den Eingriff verfolgt der Arzt auf einem großen Monitor, so dass er Katheter und Blutgefäße genau beobachten kann. Ein spezielles Embolisationsmittel wird durch den Katheter injiziert, der aus kugelförmig kalibrierten Partikeln einer bestimmten Größe besteht. Sie blockieren das arterielle Lumen und stören den Blutfluss zum myomatösen Knoten, ohne den Blutfluss in gesundem Gebärmuttergewebe zu beeinträchtigen. Dadurch stirbt der Knoten ab, schrumpft und wird durch Bindegewebe ersetzt. Das für die UAE verwendete moderne Embolisationsmittel verursacht keine entzündlichen und allergischen Reaktionen.

Vorteile der Myomembolisation

Dieser minimal-invasive Eingriff hat viele Vorteile gegenüber einer herkömmlichen chirurgischen Behandlung:

  • Es gibt keine Risiken, die mit einem chirurgischen Eingriff und Anästhesie verbunden sind.
  • Der Eingriff dauert in der Regel nur 20 Minuten (je nach Faktoren kann er jedoch zwischen 10 Minuten und 1,5 Stunden dauern).
  • Die Gebärmutter bleibt an Ort und Stelle. Die Rehabilitationszeit ist viel kürzer als nach einer Operation.
  • Nach einer UAE besteht – im Gegensatz zur Myomektomie – kein Rückfallrisiko (Wachstum neuer myomatöser Knoten).

Einschränkungen der Embolisation der Gebärmutterarterien

Bei der Embolisation der Gebärmutterarterien entfernt der Arzt das Myom nicht. Der Knoten stirbt und verbleibt in der Gebärmutter. Das Muskelgewebe wird durch Bindegewebe ersetzt, das durch eine Kapsel vom gesunden Gewebe getrennt ist. In seltenen Fällen muss dieses entfernt werden.

Wann wird die Myomembolisation empfohlen?

  • Das Myom führt zu einer starken Menstruation und/oder zu Symptomen einer Beckenkompression.
  • Das Myom wächst deutlich (nach den neuesten 2-3 Becken-Ultraschalluntersuchungen).
  • Die Frau plant eine Schwangerschaft.

 

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Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)
Frauenheilkunde und Geburtshilfe


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