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Kernspintomographie: Offener Kernspintomograph

Was ist ein offener Kernspintomograph?

Ein offener Kernspintomograph ist ein zur Seite hin offenes Gerät, das dem Patienten mehr Raum gewährt. Durch eine geringere magnetische Strahlung wird hierbei jedoch eine längere Untersuchungszeit benötig.

Bei einem herkömmlichen Kernspintomographen (auch: Magnetresonanztomographen, MRT) wird der Patient in eine kleine Kammer (Röhre) gebracht. In dieser Kammer entsteht ein Magnetfeld, das es ermöglicht, die Organe des Patienten zu visualisieren.

Für wen sinnvoll?

In einigen Fällen ist eine herkömmliche MRT-Untersuchung schwierig oder unmöglich anzuwenden. So leiden Menschen mit Klaustrophobie in einer solchen Röhre unter starkem Stress. Daher können sie beim Scannen nicht ruhig und still bleiben. Es ist auch schwierig, eine MRT-Untersuchung bei kleinen Kindern durchzuführen.

Es ist zu beachten, dass der offene Kernspintomograph einen niedrigeren Geräuschpegel aufweist, der die psychologische Spannung nicht erhöht, was sich positiv auf den Zustand des Patienten auswirkt. Daher wird empfohlen, Patienten mit einer instabilen Psyche und erhöhter Emotionalität ebenfalls mit einem offenen Tomographen zu untersuchen.

Einige übergewichtige Menschen passen nicht in die Röhre. Für diese Patientengruppen ist es ratsam, einen offenen Kernspintomograph zu verwenden.

Welche Vorteile hat ein offener Kernspintomograph?

Der offene Kernspintomograph ermöglicht die Untersuchung bestimmter Patientengruppen. Dazu gehören schwerkranke Menschen, bei denen medizinische Anwendungen direkt während der Kernspintomographie durchgeführt werden können. Auch bei der Untersuchung von Patienten mit schweren Traumata, die nicht liegen können, ist es sinnvoll, das offene Gerät zu verwenden. Die Wirbelsäulenuntersuchung wird in dieser Situation durch eine offene MRT ermöglicht.

Was sind die Nachteile des offenen Kernspintomographen?

Neben den genannten Vorteilen weist der offene Kernspintomograph bestimmte Nachteile auf. Dies ist in erster Linie eine niedrige Magnetfeldspannung. Es ist unmöglich, im offenen Raum eine ausreichende Magnetfeldspannung zu erzeugen, so dass die Bildqualität wesentlich geringer ist als bei der geschlossenen (normalen) MRT-Untersuchung.

So ist es beispielsweise bei einer offenen Kernspintomographie schwierig:

  • kleine Teile von Organen zu visualisieren,
  • Gefäße und bewegliche Organe (Herz, Lunge) zu untersuchen.

Die offene Form der Kernspintomographie dauert länger – während der gesamten Untersuchung darf sich der Patient nicht bewegen.

Trotz dieser Nachteile bietet ein offener Kernspintomograph die Möglichkeit, Untersuchungen durchzuführen, die bisher nicht möglich waren.

 

 

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