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Hornhauttransplantation

Eine Hornhauttransplantation ist eine chirurgische Operation, die darauf abzielt, Form und Funktionen der Hornhaut wiederherzustellen sowie angeborene oder durch Verletzung erworbene Defekte und Deformitäten zu beseitigen. Dabei wird entweder die Hornhaut des Auges eines toten Spenders transplantiert oder eine künstliche eingesetzt.

Welche wesentlichen Methoden der Hornhauttransplantation gibt es?

Es gibt 3 Hauptmethoden:

  • Vollständige Hornhauttransplantation: Eine Methode, bei der die Hornhaut des Patienten vollständig ersetzt wird.
  • Partielle Hornhauttransplantation: Die Methode wird in Fällen angewendet, in denen es als vorteilhaft erachtet wird, nur einen bestimmten Teil der Hornhaut selektiv zu ersetzen. Die partielle Keratoplastik wird in zwei weitere Unterkategorien unterteilt:
    • Vordere partielle Keratoplastik ersetzt nur die äußeren Schichten der Hornhaut.
    • Hintere partielle Keratoplastik ersetzt nur die hintere Hornhautschicht (das sogenannte Endothel oder das hintere Hornhautepithel).
  • Keratoprothese: Eine Methode, die hauptsächlich bei schwerem beidseitigem Sehverlust (Hornhautblindheit) angewandt wird, und wenn eine vollständige Hornhauttransplantation nicht zum gewünschten Ergebnis führen würde. Dabei werden künstliche Keratoprothesen in das Auge eingesetzt, um die Hornhaut des Patienten zu ersetzen.

Wann ist eine Hornhauttransplantation notwendig?

Hornhautpathologien, die eine Hornhauttransplantation erfordern, umfassen:

  • Keratokonus (eine Verformung der Hornhaut) im fortgeschrittenen Stadium;
  • angeborene und erworbene Hornhautdystrophien;
  • Hornhautnarben nach Verletzungen, Operationen und Entzündungen;
  • traumatische Hornhautdefekte.

Welche Aufgaben hat eine Hornhauttransplantation?

  • Stoppen des (vollständigen oder teilweisen) Fortschreitens der Krankheit und Wiederherstellung der beschädigten Hornhaut.
  • Verbesserung des Aussehens der Hornhaut und Rekonstruktion ihrer angeborenen oder nach Verletzungen und Krankheiten erworbenen Defekte und Missbildungen.
  • Schmerzlinderung an Bereichen der Hornhaut, die bei einer Standardtherapie nicht zugänglich ist.
  • Behandlung einer therapieresistenten Krankheit (z. B. bei schwerem Hornhautpilzgeschwür).
  • Verbesserung der optischen Eigenschaften der Hornhaut und Augen.

Wie wird eine Hornhauttransplantation durchgeführt?

Während der Operation verwendet der Chirurg ein mikrochirurgisches Instrument, um den beschädigten Teil der Hornhaut abzulösen. An ihrer Stelle wird neues Material implantiert, das genau der Größe des zuvor abgetrennten Lappens entspricht. Mit Hilfe eines speziellen Nahtmaterials wird es mit dem peripheren Teil der Hornhaut des Patienten verbunden. Nach der Operation wird eine Bandage oder eine spezielle Schutzkontaktlinse auf das Auge des Patienten aufgebracht.

Wie lange dauert die Rehabilitation?

Eine Hornhauttransplantation wird unter Vollnarkose oder unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Nach der Operation und der Untersuchung durch den Arzt kehrt der Patient nach Hause zurück. Die Rehabilitationszeit nach der Hornhauttransplantation beträgt aufgrund der strukturellen Merkmale der Hornhaut bis zu einem Jahr. Während dieser Zeit wird der Patient regelmäßig vom behandelnden Arzt überwacht. Die Fäden werden in der Regel 6 bis 12 Monate nach der Operation entfernt. Direkt nach einer Hornhauttransplantation wird empfohlen, starke körperliche Anstrengungen und physischen Belastungen des operierten Auges zu vermeiden.

Welche Komplikationen können auftreten?

  • Transplantatabstoßung;
  • Infektionen (intraokular (innerhalb des Auges) oder korneal (der Hornhaut));
  • Wundausfluss;
  • Glaukom (Grüner Star);
  • andere Störungen (insbesondere Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) und/oder Myopie (Kurzsichtigkeit)).

 

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