Zungenkrebs

Was ist Zungenkrebs?

Zungenkrebs betrifft am häufigsten den beweglichen Teil der Zunge und sind gut sichtbare Krebserkrankungen im Mund. Krebserkrankungen des Zungengrundes entwickeln sich im hinteren Teil der Zunge und sind seltener und schwieriger zu diagnostizieren. Begünstigt durch Rauchen, Alkoholkonsum und schlechte Mundhygiene betrifft diese Krebsart am häufigsten Männer.

Zungenkrebs: Risikofaktoren

Zungenkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten. Diese Krebsart betrifft vor allem Männer, mit einem Höhepunkt zwischen dem 55. und 66. Lebensjahr. Die beitragenden Faktoren sind bekannt:

  • Rauchen: Bis zu 90 % der Mundkrebspatienten rauchen;
  • Alkoholismus: 75 % der Patienten mit Mundkrebs konsumieren Alkohol;
  • Leukoplasie: eine Erkrankung, die zum Auftreten weißer Flecken auf der Mundschleimhaut führt;
  • Erythroplasie: eine Pathologie, die durch das Vorhandensein von roten Flecken auf der Mundschleimhaut gekennzeichnet ist;
  • schlechte Hygiene oder Zahnzustand.

Die Anzeichen einer Krebserkrankung der Zunge

Die Umstände der Entdeckung sind unterschiedlich:

  • dezentes Unbehagen beim Kauen oder beim Bewegen der Zunge;
  • leicht erhöhtes Kribbeln durch säurehaltige oder scharfe Speisen ;
  • eine vom Patienten selbst oder vom Zahnarzt entdeckte Zungenläsion;
  • Die Entdeckung eines zervikalen Lymphknotens.

Die Untersuchung durch einen Zahnarzt oder Hals-Nasen-Ohrenarzt zeigt eine unregelmäßige Ulzeration (Geschwür) mit dicken Rändern oder manchmal eine knospenartige Störung. Das Auftreten dieser Läsion von unterschiedlicher Größe, die sich oft gegenüber einem Zahnstumpf befindet, ist verdächtig. Die Palpation der Läsion ermöglicht es, das Ausmaß der Infiltration und die charakteristische Gewebeveränderung zu beurteilen. Diese unregelmäßige Veränderung reicht über die Ränder der Ulzeration hinaus und erstreckt sich von vorne nach hinten. Der Rest der Zunge ist flexibel.

Der Arzt sucht nach lokaler Ausdehnung und Lymphknotenvergrößerung. Eine Biopsie ist für die Diagnosestellung unerlässlich. Metastasen (Lunge, Leber, Knochen) sind häufig (25 % der Fälle).

Differentialdiagnose von Zungenkrebs

Der Facharzt muss diese Krebsart abgrenzen von anderen möglichen Erkrankungen:

  • Traumatische Geschwürbildung;
  • Ulzeration in folge von Vitaminmangel, Infektion, Pilzen;
  • Angiom (Blutschwamm);
  • gutartiges Papillom;
  • präkanzeröse Zustände.

Ärztliche Behandlung von Zungenkrebs

  • Die Entfernung von Zahnstümpfen und die Behandlung von kariösen Zähnen ist eine Voraussetzung.
  • Strahlentherapie , verschiedene Operationstechniken, Chemotherapie stehen zur Verfügung.
  • Die Beteiligung von Lymphknoten wird durch Operation (Lymphknotenentfernung) und transkutane Strahlentherapie behandelt.

Prävention von Krebs der Zunge

Die Vorbeugung von Zungenkrebs ist auf eine Reduktion der Risikofaktoren zurückzuführen. Es ist ratsam, mit dem Rauchen aufzuhören, aber auch mit dem Alkoholkonsum, wenn dieser übermäßig hoch ist. Bei Läsionen auf der Zunge ist eine Konsultation beim Zahnarzt erforderlich. Ebenso sollte das Vorhandensein von Lymphknoten am Hals genau überwacht werden. Zur Erinnerung: Eine gute Mundhygiene ist ebenfalls unerlässlich.

 

Finden Sie den passenden Arzt für Ihre Fragen rund um

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie
Professionelle Zahnreinigung
Wurzelbehandlung (Endodontie)
Zahnmedizin
Zahnersatz (Prothetik)