Verdauung

Was ist die Verdauung?

Die Nahrung, die Sie essen, ist für den Körper in der Form von Fisch und Pommes, Linsen, Roast beef, Creme-Keksen, Joghurt oder anderes, was Sie in Ihren Mund stecken, nicht zu gebrauchen. Alles, was Sie essen, muss in einfache Substanzen zerlegt sein, damit Ihr Körper sie nutzen kann. Das ist die Verdauung.

Was passiert mit der Nahrung beim Verdauungsprozess?

Proteine werden zu Aminosäuren, um Muskeln, Haare, Nägel, Haut, Nieren- und Leber-Zellen und Knochenmark aufzubauen. Fette absorbiert und als eine Art Quelle für zukünftige Energie gelagert. Sie sorgen auch für Körperfett zur Wärme und um Knochen und Organe zu schützen. Kohlenhydrate wandelt der Körper zu Zucker, um Energie für den sofortigen Gebrauch zur Verfügung zu stellen. Vitamine und Mineralien zieht der Organismus heraus aus der Nahrung. Viele von ihnen sind zur Erhaltung einer guten Gesundheit wichtig.

Die Nahrung geht durch etwa 12 Meter Schläuche. Sie wird vergrößert, aufgewühlt, aufgelöst, zerlegt, von Chemikalien behandelt, ihr wird Wasser entzogen. Zum Schluss verlässt sie Ihren Körper ein oder zwei Tage später.

Die Verdauung beginnt im Mund

Wenn Sie Nahrung in Ihren Mund tun, zerschneiden und zermalmen Ihre Zähne sie. Mit dem Speichel wird der Speisebrei bereits vorverdaut. Zähne und Speichel verkleinern die Nahrung. Sie wird auch rutschiger, um zu ermöglichen, dass sie die Speiseröhre herunterrutschen kann. Mit Peristaltik wird sie die Speiseröhre hinuntergedrückt. Das ist ein Prozess, der abwechselnd Wellen der Muskelentspannung und -Zusammenziehung umfasst. Er tritt bei den meisten Stufen der Verdauung auf, einschließlich dem Darm, wie wir später sehen werden.

Von da an gelangt die Nahrung in den Magen. Zur Überraschung der meisten Menschen, ist der Magen nicht in der Mitte des Bauches, sondern hinter den Rippen; er ist ein muskulöser Beutel, der Nahrung zur Absorption in den Blutkreislauf vorbereitet. Hier wird die Nahrung für zwei bis vier Stunden herumwirbelt wie in einem Fruchtmixer. Wenn Enzyme und Säuren darauf eingewirkt haben, verlässt die Nahrung den Magen, ziemlich wie eine dicke Suppe aussehend. Der Rest des Verdauungsprozesses geschieht in etwa neun Metern aus Schläuchen, die man Darm nennt.

Wie ist der Darm aufgebaut?

Die ersten ca. sechs Meter Ihres Darms ist der Dünndarm. Man nennt ihn „dünn“, weil der Schlauch nur etwa 3 cm Durchmesser hat. Das alles ist im zentralen Teil des Bauches aufgewickelt, etwa hinter dem Nabel (Bauchnabel). Für einige Stunden wirken Verdauungssäfte darauf ein, bis es flüssig genug ist, um durch die Wände des Dünndarms absorbiert und in den Blutkreislauf zu gelangen. So können die Nährstoffe überall in den Körper getragen werden: zum Verarbeiten, Bauen und Reparieren.

Für die Nahrung, die noch übrig ist, ist der nächste Halt der Dickdarm. Der Wechselpunkt zwischen Dünn- und Dickdarm befindet sich tief unten auf der rechten Seite Ihres Bauches, wo der Dickdarm beginnt. Er ist etwa 6 cm weit und etwa 150 cm lang und faltig wie eine Zieharmonika. Er führt entlang der rechten Seite, über die Mitte Ihres Bauches, etwa auf gleicher Höhe mit Ihrem Bauchnabel, und die linke Seite hinunter. Das ist die Richtung, die die Nahrung im Dickdarm entlanggeht. Das dauert rund ein bis drei Tage. Hier werden die letzten Stufen der Verdauung vollendet, Wasser von der halb-flüssigen Masse zurück in den Körper absorbiert. Das Abfallmaterial wird vorübergehend gelagert bis genügend zusammen ist, um es aus dem Körper auszuscheiden.

Letzte Station der Verdauung: Mastdarm

Mit der Zeit gelangt das Abfallmaterial zum Ende des Dickdarms und geht in den Mastdarm auf der unteren linken Seite des Bauches. Es ist recht kompakt, ziemlich trocken und braun. Drüsen produzieren Schleim, der eine schützende Schicht für den Kot formt, und der es für ihn leichter macht, aus dem After zu gelangen. Der After ist ein starker Muskelstrang, der sich öffnet, damit das Abfallmaterial ausgeschieden werden kann, und sich danach eng schließt.

Peristaltik für die Darmbewegung

Die Nahrung bewegt sich durch den Dickdarm durch Muskel-Wellen, die man Peristaltik nennt. Diese Wellen sind durch drei Konditionen angeregt:

  • Eine große Menge Abfallmaterial befindet sich in Ihnen.
  • Wenn Sie den Magen mit anderer Nahrung füllen, die verursacht, dass Signale zum Gehirn „Öffnen des Darms und Platz für die nächste Ladung machen“ senden.
  • Durch Übung.

 

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