UV-Blutbestrahlung

Was ist eine UV-Blutbestrahlung?

Die UV-Blutbestrahlung ist eine Form der Eigenblutbehandlung. Der Arzt entnimmt dem Patienten aus einer Vene Blut. Im Anschluss an die Bestrahlung mit UV-Licht kommt das Blut wieder in die Vene zurückgespritzt. Mit dieser Methode behandeln Ärzte chronische Entzündungen, Stoffwechselstörungen, Krebs, AIDS und Altersbeschwerden. Die ultraviolette Bestrahlung (UV) von Blut ist eine Variante der Blutreinigung, die eine antiallergische, stimulierende, entzündungshemmende und metabolische Wirkung hat.

Wie funktioniert die UV-Bestrahlung des Blutes?

UV-Blutbestrahlung basiert auf dem Einfluss des Lichtflusses auf das menschliche Kreislaufsystem. Unter dem Einfluss der UF-Energie nimmt die Viskosität des Blutes ab, die Bildung von Blutgerinnseln sinkt ebenso. Alte Blutgerinnsel lösen sich schneller auf. Die Bestrahlung verursacht den Tod von Mikroorganismen, erhöht die Resistenz, Immunität, aktiviert den Stoffwechsel und oxidative Prozesse in Zellen und Geweben.

Bei welchen Erkrankungen wird die UV-Blutbestrahlung angewandt?

Diese Methode wenden Ärzte zur Behandlung vieler Krankheiten des Körpers an, einschließlich verschiedener Vergiftungen, Erkrankungen der Haut, der Gefäße, des Nervensystems, des Herzens, der Lunge und anderer Organe. UV-Blutbestrahlung wird bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • eitrig-entzündliche Erkrankungen der Haut und der inneren Organe (akut – z. B. nach der Operation – und chronisch: Lungenentzündung, Bronchitis (Entzündung der Bronchialschleimhaut), Sepsis (schwere Form von Infektionskrankheiten);
  • Arteriosklerose (ateriosklerotische Plaquebildung) der Gefäße des Gehirns, des Herzens (Angina pectoris), der unteren Extremitäten (Thrombose);
  • Diabetes (Zuckerkrankheit);
  • chronische Infektionen (einschließlich Herpes);
  • obstruktive Lungenerkrankung (Asthma, chronische Bronchitis);
  • Immunprophylaxe chronischer Erkrankungen im Herbst, Frühling;
  • Psoriasis (Schuppenflechte), Ekzem (Hauterkrankungen).

Wie wird die UV-Bestrahlung durchgeführt?

Für die gesamte Behandlung wird ein Spezial-UV-Gerät sowie eine Nadel mit einem Durchmesser von 0,8-1,2 mm benötigt. Der Arzt injiziert sie in eine Vene , wonach eine bestimmte Menge Blut durch einen ultravioletten Lichtstrahl fließt. So wird das gesamte Blut im Körper allmählich gereinigt. Die Gesamtdauer des Eingriffs beträgt 10 bis 50 Minuten, der gesamte Behandlungsverlauf umfasst fünf bis zehn Sitzungen.

Wann wird die Behandlung nicht durchgeführt?

Die Verwendung der UV-Blutbestrahlung ist kontraindiziert bei:

 

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