Unterschenkelzerrung

Wodurch entsteht eine Unterschenkelzerrung?

Eine Unterschenkelzerrung entsteht durch die Überbeanspruchung der Muskulatur, die für die Balance des Fußes zuständig ist und auch das Fußgewölbe stützt. Diese Überbeanspruchung kommt oft durch Sportarten wie zum Beispiel Joggen zustande.

Welche Anzeichen gibt es bei einer Zerrung der Unterschenkelmuskulatur?

Die Anzeichen einer Unterschenkelzerrung sind Schmerzen um die Fußknöchel und möglicherweise im Fußgewölbe. Bewegt man den Fuß im Gelenk zu beiden Seiten, nimmt der Schmerz zu.

Was ist bei einer Unterschenkelzerrung zu tun?

Schonung, Kühlung, Massage, entzündungshemmende Medikamente und schmerzstillende Sportsalben verschaffen bei einer Zerrung des Unterschenkels erste Abhilfe. Zudem empfiehlt sich das Anlegen eines steigbügelartigen Tape-Verbandes. Je nachdem, ob die hintere oder äußere Schienbeinmuskulatur betroffen ist, sollten entweder das Fußgewölbe oder der Fußaußenrand durch Einlagen gestützt werden.

Auch Barfußlaufen – zum Beispiel beim Urlaub am Strand – kräftigt das Fußgewölbe. Zudem kann man das Aufheben von Bleistiften mit den Zehen üben.

Bei ungewöhnlich starken Schmerzen nach einem Muskelfaserriss muss eine Ultraschalluntersuchung klären, ob ein Bluterguss vorliegt, den ein Arzt punktieren kann. Auf keinen Fall darf man zu früh wieder mit dem Training beginnen, da sonst eine Verkalkung im Muskel droht.

 

Autoren:

Dr. med. Gerold Schwartz und Michael Dirk Prang

 

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