Ultraschall: transkavitärer Ultraschall

Was ist ein vorgeburtlicher transkavitärer Ultraschall?

Bereits ab der dritten Schwangerschaftswoche erlaubt ein vorgeburtlicher transkavitärer Ultraschall (Sonographie), den Herzschlag des Fötus zu bestimmen. Die Untersuchung lässt sich bis zur 14. Woche durchführen. Sie ist sehr wichtig, um festzustellen, ob sich das Kind richtig entwickelt. Ein transkavitärer Ultraschall hilft, genetisch bedingte Krankheiten und Anomalien bei der Entwicklung des Fötus zu erkennen.

Wann wendet man die Methode an?

Diese Ultraschall-Methode bestimmt den Zustand des Gebärmutterhalses und diagnostiziert im Frühstadium die Placenta previa. Das Verfahren ist für Mutter und Kind harmlos und mit keinerlei Schmerzen verbunden und es gibt keine Gegenanzeigen. Zudem wird bei Verwendung eines Vaginalsensors die Schwangerschaft viel früher sichtbar als bei einer normalen Screening-Studie.

Transkavitärer Ultraschall hilft bei der zuverlässigen Diagnose sowohl von Uterus- als auch von Eileiterschwangerschaften. Die transkavitäre Ultraschalluntersuchung der Beckenorgane wird zur Prophylaxe auch bei nicht schwangeren Frauen über 40 Jahre mindestens einmal jährlich empfohlen.

Wie wird der transkavitäre Ultraschall durchgeführt?

Einen transkavitären Ultraschall führt man normalerweise im Frühstadium der Schwangerschaft durch. Die Patientin liegt auf dem Rücken und spreizt die Beine an den Knien. Bei dieser Untersuchung führt der Arzt einen Sensor in die Vagina ein. Der Sensor hat eine Länge von zwölf Zentimeter und einen Durchmesser von circa drei Zentimeter.

Das Verfahren selbst ermöglicht es, Pathologien während des ersten Stadiums der Schwangerschaft auszuschließen oder zu identifizieren – die Gefahr einer Fehlgeburt, einer Plazentaunterbrechung usw. In späteren Stadien der Schwangerschaft greift man auf den transkavitären Ultraschall weniger häufig zurück.

Die Durchführung dieser Untersuchung erfordert keine Vorbereitung. Man muss kein Wasser trinken wie bei einem herkömmlichen Ultraschall. Wichtig ist jedoch, dass keine Darmgase vorhanden sind.

In welchen Fällen wird ein transkavitärer Ultraschall nach der zwölften Schwangerschaftswoche durchgeführt?

Wie bereits erwähnt, wird ein transkavitärer Ultraschall im Frühstadium der Schwangerschaft durchgeführt. Nach zwölf Schwangerschaftswochen ist die Verwendung von Vaginalultraschall nicht so häufig, es gibt jedoch noch eine Reihe von Indikationen für eine solche Untersuchung:

  • Beurteilung des Zustands des Gebärmutterhalses – seiner Länge und der Fähigkeit, die Blase zu halten;
  • Diagnose von Anomalien des Ortes der Plazenta – Plazenta previa;
  • Beurteilung des Zustands der Uterusnarbe, wenn die schwangere Frau einen Kaiserschnitt hatte.

 

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