Ultraschall: extremitätenversorgende Gefäße

Was ist ein Ultraschall der extremitätenversorgenden Gefäße?

Diese Untersuchungsmethode ermöglicht es, den Zustand der Beingefäße im Detail zu untersuchen, das Vorhandensein pathologischer Formationen oder Veränderungen ihrer Struktur festzustellen und verschiedene Gefäßerkrankungen bereits in den frühen Stadien genau zu diagnostizieren. Neben der hohen Zuverlässigkeit, Sicherheit und Schmerzfreiheit des Verfahrens ist ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Methode, dass keine Vorbereitung für die Durchführung erforderlich ist. Ultraschall ist eine nicht-invasive Diagnosemethode, mit der man feine Details visualisiert und strukturelle Veränderungen erkennen kann.

Aufgaben eines Bein-Ultraschalls

Mit der Untersuchung werden folgende Ziele verfolgt:

  • Struktur, Zustand und Vorhandensein von pathologischen Veränderungen in den Gefäßwänden der arteriellen und venösen Gefäße beobachten;
  • Messung der Zunahme und Abnahme der Gefäßwandstärke;
  • Beurteilung der Verengung oder Ausdehnung des Gefäßlumens und die Durchgängigkeit der Venen;
  • Vorhandensein von thrombotischen Massen, atypischen Formationen, Atherosklerose in den Gefäßen oder das Vorhandensein von Fremdkörpern in den umgebenden Geweben, die das Gefäß zusammendrücken, beobachten;
  • Identifikation der Art der Läsion der Venenklappen, den Grad der venösen Insuffizienz;
  • Vorhandensein von Blutgerinnseln und verschiedenen pathologischen Formationen, die den normalen Blutfluss behindern, erkennen;
  • Einhaltung der normalen Indexdurchlässigkeit für alle Venenstämme und die Durchblutungsrate der Extremitäten beurteilen.

Wann ist ein Ultraschall der Beingefäße sinnvoll?

Dieses Verfahren ist bei Vorliegen einer Erkrankung der unteren Extremitäten oder bei Verdacht auf das Einsetzen der Entwicklung der Erkrankung erforderlich.

Ein Ultraschall des Zustands der Beingefäße wird in folgenden Fällen empfohlen:

  • Manifestationen von Krampfadern;
  • periodisches Auftreten von unangenehmen Empfindungen (Schweregefühl, Taubheitsgefühl, Kribbeln, Schmerzen) in den Beinen;
  • vorübergehende Schwellung der Beine;
  • periodische konvulsive Kontraktion der Muskeln der unteren Extremitäten (Dauerkrampf);
  • Überempfindlichkeit gegen Kälte in den Füßen;
  • das Auftreten von kleinen Wunden und Geschwüren an den Beinen verlangsamt den Prozess der Regeneration der Haut in den unteren Extremitäten;
  • Verdickung und Verdunkelung der Haut an den Beinen.

Durchführung eines Ultraschalls der extremitätenversorgenden Gefäße?

Die Untersuchung der Gefäße der unteren Extremitäten erfolgt in mehreren Schritten:

  • der Patient legt Kleidung ab (Hosen, Shorts, Strumpfhosen, Rock etc.);
  • der Arzt trägt eine kleine Menge Gel auf die Beine auf, um den Ultraschalldurchsatz zu erhöhen;
  • der Arzt untersucht die Oberfläche von Ober- und Unterschenkel in liegender Position. Danach untersucht der Arzt die Gefäße in aufrechter Position, somit wird der Blutfluss des Gefäßsystems ausgewertet.

Die Ultraschalluntersuchung dauert circa eine halbe Stunde. Während der Untersuchung werden Informationen auf dem Monitor angezeigt. Der Arzt wählt die Frequenz der Ultraschallwellen in Abhängigkeit von der Tiefe der Gefäße, untersucht das Krankheitsbild und trifft die notwendigen Schlussfolgerungen.

 

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