Ultraschall: Unterleib bei Kindern

Was ist ein Ultraschall des Unterleibs bei Kindern?

Der Ultraschall des Unterleibs bei Kindern ist ein bildgebendes Verfahren ohne radioaktive Strahlung zur Erkennung von Veränderungen der inneren Organe, mit dem man Krankheitsbilder in einem frühen Stadium der Entwicklung erkennen kann.

Der Unterleib ist der Raum unter dem Zwerchfell, der die folgenden Organe enthält: Magen, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Darm sowie Gefäße der Bauchhöhle. Ein Ultraschall des Unterleibs bei Kindern kann Krankheiten oder Verletzungen genannter Organe identifizieren oder ausschließen, einschließlich Tumoren, Steinen, Blutgerinnseln und anderen Problemen.

Ein Ultraschall soll dem Arzt vollständige Informationen über den Zustand der Organe liefern. Eine Unterleibsuntersuchung mit Ultraschall ist für Kinder jeden Alters geeignet.

Was sind Indikationen für die Ultraschalluntersuchung  des Unterleibs bei Kindern?

  • schlechter Appetit
  • Aufblähung oder Asymmetrie des Bauches
  • Schmerzen oder Beschwerden im Bauchraum
  • Anfälle von Übelkeit und Erbrechen
  • häufige Verstopfung oder Durchfall
  • schnelle Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme
  • Beschwerden über ein Gefühl der Bitterkeit im Mund
  • Mundgeruch

Was lässt sich während einer Ultraschalluntersuchung feststellen?

  • Anomalien in der Struktur von Organen
  • das Vorhandensein von gutartigen und bösartigen Neubildungen
  • entzündliche oder infektiöse Prozesse
  • Verletzungen im Bereich der Organe des Unterleibs (Hämatome, Tränen, Nekrose) und andere Pathologien

Wie wird ein Ultraschall des Unterleibs bei Kindern durchgeführt?

Das Verfahren wird bei Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Erkrankungen der Gallenblase und der Leber sowie möglichen Tumoren im Bauchraum benötigt. Während der Untersuchung gibt ein spezieller Sensor ein Ultraschallsignal ab. Dieses dringt durch alle Organe und Gewebe des Körpers. Das wieder reflektierte Signal wird vom Sensor aufgenommen, registriert, verarbeitet und in konvertierter Form auf dem Computerbildschirm angezeigt.

Die Untersuchung des Kindes dauert zehn bis 25 Minuten. Während das Kind liegt, bringt der Arzt ein spezielles Gel auf den Sensor und Bauch des Kindes auf. Das Gel verstärkt den Hautkontakt und garantiert so ein besseres Bild. Bei Bedarf muss das Kind die Luft anhalten, tief durchatmen, den Magen einziehen, sich auf die Seite drehen oder sich auf die Füße stellen. Anschließend zeigt der Arzt mithilfe von Bewegungen des Sensors auf der Vorderseite des Bauches des Kindes die relevanten Bauchstrukturen an.

Da man den Eingriff meistens auf nüchternen Magen durchführt, ist es notwendig, im Voraus auf die Ernährung des Kindes zu achten, um eine vermehrte Gasbildung auszuschließen.

 

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