Ultraschall: Augenbiometrie und Hornhautdicke

Was ist die Ultraschall-Augenbiometrie?

Die Ultraschall-Augenbiometrie ist ein diagnostisches Verfahren, das in der Augenheilkunde eingesetzt wird, um die Informationen über die Größe des Augapfels und die Augenparameter zu erhalten. Die Ultraschall-Augenbiometrie ist genauer als die herkömmliche Ultraschall-Untersuchung (Sonographie). Sie ist daher eine obligatorische Untersuchungsmethode vor der Lasersichtkorrektur.

Augenbiometrie wird von einem Augenarzt verschrieben, um das Auge zu diagnostizieren, die Dynamik des Fortschreitens der Krankheit festzustellen oder Kurzsichtigkeit und Erkrankungen der Sehorgane zu behandeln. Zudem lassen sich mithilfe dieser Untersuchungsmethode die Länge und Breite des Augapfels, die Länge des Glaskörpers sowie die Dicke der Hornhaut berechnen und messen.

Was bedeutet das Ergebnis der Augenbiometrie?

Das Ergebnis der Ultraschallbiometrie ist für einen Erwachsenen normal, wenn die Länge der Augenachse im Bereich von 22 bis 24 Millimeter liegt. Die Norm bei Kindern unter vier Jahren liegt bei 20 bis 22 Millimeter, bei Kindern über vier Jahren bei 22 bis 24 Millimeter. Wenn die Länge der Augenachse eines Erwachsenen im Bereich von 18 bis 22 Millimeter liegt, stellt man eine Hyperopie (Weitsichtigkeit) fest. Im Bereich von 24 bis 33 Millimeter liegt dagegen eine Myopie (Kurzsichtigkeit) vor.

Die Ultraschallbiometrie des Auges wird mit einem speziellen Gerät durchgeführt. Die Augenbiometrie erfordert keine spezielle Vorbereitung, die Untersuchung dauert nicht lang und ist schmerzfrei. Gegenanzeigen für die Ultraschallbiometrie des Auges sind entzündliche Prozesse des Auges. Außerdem lässt sich eine Augenbiometrie nicht durchführen, wenn die Augenlinse getrübt ist.

Was ist der Ultraschall der Hornhautdicke?

Der Ultraschall der Hornhautdicke ist eine berührungslose Methode, bei der das Ultraschallgerät nicht mit der Oberfläche des Auges in Kontakt kommt. Schallwellen werden an die Hornhaut gesendet. Basierend auf ihrer Geschwindigkeit und Häufigkeit vor und nach der Reflexion am Auge berechnen sich die Größen der Hornhaut.

Der Patient begibt sich in eine liegende Position in der Nähe des Ultraschallgeräts, woraufhin die Tropfnarkose des untersuchten Auges folgt. Anschließend wird versucht, die Hornhaut durch die Berührung der Oberfläche des Augapfels zu beeinflussen. Die endgültigen Ergebnisse der Untersuchung sind auf dem Monitor zu sehen. Bei Männern und Frauen kann die Hornhautdicke unterschiedlich sein (ungefähr 0,542 bzw. 0,551 Millimeter).

Der Wert dieses Parameters kann auch abhängig von den anatomischen Merkmalen variieren, jedoch sollte er 0,6 Millimeter nicht überschreiten. In diesem Fall kann man über das Vorhandensein einer Augenerkrankung sprechen. Die Notwendigkeit von Ultraschall der Hornhautdicke tritt in folgenden Fällen auf:

  • Anzeichen von Augeninnendruck (Grüner Star);
  • Hornhautödem;
  • Ausdünnen und Vorstehen der Hornhaut.

Welche Gegenanzeigen gibt es für diese Untersuchung?

  • jede Verletzung der Hornhaut
  • infektiöse und entzündliche Erkrankungen des Auges, begleitet von eitrigem Ausfluss in die Sehorgane
  • wenn der Patient unter dem Einfluss von psychoaktiven Substanzen (Alkohol, Drogen) steht
  • wenn eine Person eine psychiatrische Diagnose hat

 

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